Hokeys Blog

Isch 'abe gar kein Untertitel...

Moos, Entschlackung und Panik

Ohne Moos nix los

Wie jedes Jahr lässt der Frühling lässt sein blaues Band… jaja, bedeutet: Im Garten schuften. Mag ich nicht, will ich nicht, muss nicht. Allerdings gibt es da in meinem Haushalt eine sehr bestimmende Mitbewohnerin, die sehr genau darauf achtet, wann im Garten was… lange Rede, kurzer Sinn: Heute musste vertikutiert werden. Dabei fährt man mit einem lauten Gerät, das optisch an einen Rasenmäher erinnert über den Rasen und buddelt dabei kubikmeterweise Grünzeug (vorwiegend Moos) aus dem Boden. Das liegt dann eben da herum und irgendein Doofmann muss es dann zusammenrechen.

Doofmann -> Ich. 1

Da kamen dann auch ein paar Säcke zusammen, dass es mich wundert, dass unser Rasen überhaupt noch grün zu nennen ist. Einige braune Flecken haben sich aufgetan, die nun mit Rasensamen dazu animiert werden, bald auch wieder brav zu grünen. Auf dass sie nach dem Düngen wie bekloppt sprießen und gemäht werden müssen…

Entschlackt

Heute einen fremdenfeindlichen Kommentar in meinem Facebook-Stream gehabt. Gleich das Arsch aus meiner „Freundes“liste entfernt. Ehemaliger Mitschüler in der Grundschulzeit, völlig überflüssig. Da bin ich mittlerweile übrigens ziemlich schmerzfrei: Wer meine Timelines mit Ärger oder Schrott füllt, der fliegt ziemlich schnell wieder raus, da gibt’s nicht viel Chancen. Meine Lehrertimeline bei Twitter ist schon gut entschlackt, auch da tummeln sich bisweilen Arschgeigen. Also nicht: Leute, die eine andere Meinung haben. Sondern: Menschen, die meine Meinung vertreten und sich anderen gegenüber wie Ä….. verhalten. Entfolgen. Fertig. Was soll ich mich da über irgendwelche Hannebummel ärgern?

P wie Panik

Heute in der Zeit vom „Plan P“ für Griechenland gelesen. P wie Pleite. Das ist zwar fast so schlecht getitelt, wie die zahllosen Zwangsalliterationen bei Spiegel-Online, aber viel verstörender fand ich das Zitat, das von eine Finanzaufseher stammen soll:

[…] er werde wegen einer möglichen Währungsreform derzeit “keinen Sommerurlaub in Griechenland buchen”.

Großartig. Ratet mal, wer das getan hat! Na? Und wo? Na klar: Auf Kreta, wo es gestern mal so richtig schön gerummst hat. Im Zweifelsfall verbuchen wir das dann unter Abenteuerurlaub…


  1. Uuuuah! Nachtrag: Meine beiden Töchter und die treibende Kraft haben dabei fleißig geholfen! Wusste doch, dass ich noch irgendwas ergänzen wollte… 

Mal wieder ein Beitrag

Mannomann, schon lange nichts mehr geschrieben, weder hier noch bei Kreide fressen. Eine ungute Mischung aus Unlust und ungerichtetem  Zeitvertreib, selten lag es an Zeitmangel, denn irgendwo hätte ich doch immer ein Quentchen Zeit abknappsen können, so wie jetzt.

Wahlwerbungsverhinderungspolitik?

Und während ich hier tippe, schimpft der ehemalige Spendenschieber Schäuble die Griechen in der Tagesschau Lügner und der Steinmeier, der einst im Kanzleramt nichts dagegen unternahm, dass Deutsche in CIA-Folterknasts verschwanden, plappert immer noch mit Schröderstimme unbekümmert in die Mikrofone. Dabei würde ich den Griechen schon gerne dabei zuschauen, wie sie die Dinge einmal anders angehen, als es die herkömmlichen und offensichtlich erfolgslosen Rezepte fordern. Bei allen außenpolitischen Schaukämpfen – dass die neue Regierung die Dinge anders anpacken will, das kaufe ich ihr vollständig ab. Wäre nur dumm für die liberalkonservativen Betonköpfe der Schröder-Merkel-Ära, wenn das tatsächlich hülfe; denn eine bessere Wahlwerbung für eine neue linke Politik gäbe es kaum.

Torte

Am Wochenende eine Torte gebacken. Bin im Foodblog der Süddeutschen auf das Rezept gestoßen und hatte sofort Appetit auf diese Torte. Wenn man vom unfassbaren Verbrauch an Schüsseln für das Schmelzen von Schokolade, dem Schlagen von Sahne und dem Rühren von Teig absieht, war das Backen der Torte gar nicht mal besonders schwer. Am längsten dauerte der Einkauf. Und lecker ist sie auch: Nicht zu süß, ein wenig herb und auch nicht so fettig, wie Sahnetorten es ja oftmals sind. Am schlimmsten sind ja Hochzeitstorten, da genügen mir oft schon drei Gabeln und mein Körper verweigert jede weitere Tortenzufuhr. Leider ist die leckere Torte schon aufgefuttert, aber ein Foto habe ich noch retten können.

In die Gänge kommen

Die Torte muss natürlich wieder abtrainiert werden, weshalb ich heute einmal versucht habe, diverse Gangschaltungen diverser Fahrräder wieder auf Vordermann zu bringen. Um es kurz zu machen: Fahrradgangschaltungen und ich werden heute keine Freunde mehr. Und die tollen YouTube-Anleitungen arbeiten allesamt mit irgendwelchen coolen High-End-Rädern, bei denen eh’ schon alles prima ist. Ein funktionierendes, funkelnagelneues Rad einstellen, kann ich auch!

(Teste übrigens gerade die WordPress-App des iPad. Falls die Autokorrektur mir hier böse Schnitzer eingebaut hat, bitte ich um Nachsicht. Ansonsten ist die App mittlerweile ganz brauchbar, bloß das Einbinden einer Miniaturausgabe des Fotos scheint nicht zu funktionieren.)

Manhattan

Wie jedes Jahr wird der Frühling in Bielefeld mit “Manhattan” von Eric Johnson begrüßt:

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