Ein Esel führt die Mövenpick-Partei

Hach – so liebe ich das! Die Diskussion um Westerwelle brodelt wie selten, seit Merkel den Kochlöffel rührt. Und zwar in alle Richtungen: Die Kanzlerin distanziert sich vom Vizekanzler, dessen Generalsekretär pflichtet ihm pflichtbewusst bei, während der Parteivize ihm wiederum in den Rücken fällt – wohl aus Angst um seine Wiederwahl, ob des wildgewordenen Esels, wie Heiner Geißler den Außenminister diesertags zu nennen pflegt. Heidewitzka! Was ein Fest!

Maulesel, müsste man Heiner Geißler korrigieren, denn was Westerwelle aktuell abzieht, wirkt auf Außenstehende doch eher wie das Strampeln eines Ertrinkenden, der auch seine letzten Retter noch unter Wasser ziehen wird. So richtig reif scheint der Leichtmatrose und Vorsitzende der Spaßpartei noch nicht zu sein – aber es bleiben ihm ja noch ein paar Jährchen, um sich die Eselsohren abzustoßen. Es festigt sich auch der angenehme Eindruck, dass die Union Westerwelle nicht wirklich ernstzunehmen scheint.

Ungeachtet dessen: Es war wirklich nett von Westerwelle, die Dekadenz unserer Gesellschaft einmal zur Sprache zu bringen, freudscherweise auch noch mit einem passenden Geschichtsverdreher versehen. Jetzt können wir endlich über Mindestlöhne diskutieren. Und darüber, was „Sozialismus“ bedeutet und was nicht.

2 Gedanken zu “Ein Esel führt die Mövenpick-Partei

  1. …In den letzten Tagen/Wochen habe ich manchmal geglaubt ich höre da eine Reinkarnation reden. Gibt´s bald den Hartz4-Stern auf der Jacke, Hartz4-Arbeitslager oder Hartz4-Leibeigene für FDP-Funktionäre? …Auf eines müssen wir die nächsten paar Jahre jetzt vor allem anderen wirklich aufpassen! Dass Angie nichts passiert. Denn das wäre die Katastrophe aller Katastrophen, wenn dieser Geisteskranke irgendwie an den Thron rankäme. Dann gute Nacht!

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