Geschlachtet, Hände gewaschen, dann zugebissen. Ungeheuerlich.

Reißt dem rosa Schweinchen das Fleisch von den Knochen, bis es auf den Knien bettlend seine Kunden wieder wie Kunden behandelt. Zieht ihm die Haut ab und gebt anderen seinen Futtertrog. Die oft so heilsame Therapie der öffentlichen Kritik hat die fetteste aller Säue über Jahre bewusst ignoriert, jetzt muss sie bluten. Und ich gönne es ihr.

Eine Hand wäscht die andere, wie Kiesow feststellt. In Sachen Paranoia helfen sich alte Freunde doch gerne. Wenn es Schäuble hier zu unsicher ist, dann soll er doch nach god’s own country auswandern. Dann steigt ihm auch Klaus Kleber nicht mehr auf die Füße. Dieser Mann, der das Primat der Unschuldsvermutung aufgeben will, muss raus aus Deutschland. Vielleicht sollte er auch zu seinem Genossen im Geiste, Vladimir Putin, gehen. Passt beides.

Karsten beißt zu. "Gesundheitsdiktatur" nennt er die jüngsten Pläne der Bundesregierung in Sachen Gesundheitspolitik. Von einem "Werbeverbot für Lebensmittel" kann man lesen und wenn sich Karstens Befürchtungen einer "totalitär anmutenden Kontrolle aller Lebensgewohnheiten" auch nur in Ansätzen bewahrheiten sollte, werde ich Mc-Donalds-Fan, das steht fest.

Wie auch immer. "Weniger Demokratie wagen" scheint das Schlagwort des frühen einundzwanzigsten Jahrhunderts zu sein. Unter der stillen Oberfläche der Angela Merkel tobt ein reaktionäres Seeungeheuer.

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Ein Gedanke zu “Geschlachtet, Hände gewaschen, dann zugebissen. Ungeheuerlich.

  1. der große unterschied zwischen putin und schäuble dürfte aber darin liegen, das man putin zumindest abnehmen kann, das er – mal unabhängig von den gewählten methoden – tatsächlich das beste für sein land erreichen will.

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