Laufen. Rhythmus.

Nach zwei Jahren neue Laufschuhe ausprobiert, die alten waren dann doch schon peinlich löchrig. Mein altes Modell wurde leider verschlimmbessert, weshalb ich nun auf dieses Modell von Brooks umgestiegen bin. Liefen sich ganz gut, jedoch scheuert der rechte Schuh an der Achillessehne. Musste die letzte Woche alle zwei Tage laufen, um wieder an die 8 km heranzukommen, die dann heute fällig waren. Die Lunge wäre gerne weitergelaufen, die Beine waren aber ganz glücklich, wieder stoppen zu können. Jetzt also erst einmal wieder auf 8 laufen, um dann die 12 anzuvisieren, wenn ich das außerhalb der Ferien schaffen sollte.

Das Handgelenk braucht immer noch Pause. Was gäbe es da sinnvolleres, als den Rhythmus zu trainieren, der ist nämlich – um im Bild zu bleiben – meine musikalische Achillesverse. Und natürlich gibt es dafür auch eine App, die einem dabei hilft. Habe mir gestern die „Rhythm Sight Reading„-App gekauft und bin bisher ganz zufrieden damit. Die App zeigt eine Rhythmusnotation an und man tappt diese dann zum Metronom mit. Wer sich nicht sicher ist, kann sich im Übungsmodus anhören, wie der Rhythmus richtig klingt und das Mitzählen und Tappen üben. Simpel, aber effektiv.

Wer, statt mühsam Rhythmus zu üben, lieber gleich einen ganzen Schlagzeuger für den Rhythmus haben möchte, der kann sich von Positive Grid die iPad-App „X Drummer“besorgen. Die bietet gleich fertige Drumsamples für verschiedene Genres (Funk, Blues, Rock, Pop, Metal, Country). Der besondere Clou ist das „AI“-Feature, bei welchem die App das Mikrofon nutzt, um zuzuhören, was ihr der geneigte Musiker so vorspielt. Die App baut nach kurzer Rechenzeit einen passenden Drumgroove dazu (Beispielvideo). Gut gefällt mir, dass es nicht bei diesem einem Groove bleibt, sondern dass die App auch noch Variationen für Refrain, Bridge oder Fills und sogar fürs Intro und das Ende gibt. In einem Editor kann man sich alles nach Gusto zusammenbasteln und sowohl als Audiodatei als auch als Midi-Datei exportieren und am Computer weiterverwenden. Mit 16€ ist die Software zwar nicht ganz günstig, aber eine Bereicherung fürs Jammen im kleinen Kämmerlein.

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