Gespart.

Polizeilichen Hintergrundcheck gespart. Ordentliche Festanstellung gespart. Dafür: Über eine Million Euro verschwunden. Darf man dazu „selbst schuld“ sagen?

Wahlkampf. Die einzigen Wahlplakate, über die offen gelästert wird, sind die der FDP. Alle anderen sind nicht mal erwähnenswert. Ach: Die AfD scheint in Bielefeld ihre alten Wahlplakate zu recyceln. Spart auch!

Das Handgelenk wird immer böser. Wenn sich das übers Wochenende nicht bessert, bleibt mir wohl der Gang zum Doc nicht erspart. 🙁

Hier in Bielefeld reißt die Stadt eine 1977 für 57 Millionen Mark gebaute Gesamtschule ab und steckt nahezu das komplette Geld, das aus dem Landesprogramm „Gute Schule 2020“ in einen Neubau. Der kostet dann 42 Millionen Euro. Erfahrungsgemäß wird es teurer. Man darf gespannt sein, wann der dann so abgerockt ist, dass man ihn neu bauen muss. Beachtlich: Um die Jahrhundertwende und davor gebaute Schulen halten mit Sanierungen wacker bis heute durch. Hätte man sich sparen können.

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2 Gedanken zu “Gespart.

  1. Was muss man sich denn unter einem „polizeilichen Hintergrundcheck“ vorstellen? Warum Vortaten für den Arbeitgeber ggf. nicht erkennbar sind und unter welchen Voraussetzungen Verurteilungen (!) nach Rechtskraft (!) in das Führungszeugnis aufgenommen werden, stellt der Presseartikel ja dar. (Und warum denselben Täter eine Festanstellung an seiner Tat gehindert haben sollte, verstehe ich auch nicht so recht …)

  2. Ja, die Bemerkung ist grütze. Danke für den Hinweis. (Obwohl ich mir vorstelle, dass Leiharbeiter weniger loyal zu dem Unternehmen stehen, für das sie gerade arbeiten müssen, als Festangestellte. Klar, je nach krimineller Energie ist das kein Hindernis.

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