Ein KDE Release-Candidate für Windows!

Ha! Es nimmt langsam Gestalt an, das Projekt “Wir erfinden einen tollen Windowmanager und portieren ihn auf Windows“. Großartig! Jetzt kann es nicht mehr lange dauern, bis eine Final zur Verfügung steht und ich dem Vista-Grauen ein Ende bereiten kann! (Habe noch ein Notebook mit Vista, über das es sich aber nicht zu schreiben lohnt, weil ich froh bin, wenn ich das Teil nicht anschalten brauche… selten so ein lahmes, schwergängiges System erlebt – hach, XP ist unter den Windowsen doch das beste…)

Und zieh Dich warm an, iTunes, der mächtige weiße Wolf kommt in großen Schritten!

Ich quatsche einfach rum, muss man nicht lesen.

Gestern Abend Maischberger geguckt, die ja bei N-TV irgendwann mal ganz ordentlich getalkt hat. Gestern wandelte sie in ihrer Sendung mit dem Titel “Schamanen und Hypnose – kann der Geist heilen?” allerdings auf Oliver Geißens Spuren, bei dem letztlich nur noch Sprüche a la “Ey kuck doch in Spiegel!” fehlten, um das Konzept völlig auf Privat-Niveau sinken zu lassen. Ich habe dann ausgeschaltet und hoffe, dass die Gäste halbwegs unbeschadet aus dem Studio herausgekommen sind.

Wegen Herm höre ich gerade noch einmal Chinese Democracy und sooo schlimm finde ich es wirklich nicht, obwohl Industrial ansonsten nicht mein Ding ist. Dieser Eimerschädel hat wirklich coole Licks auf dem Kasten.

Irgendwo im großen weiten Blogland verkauft ein bekannter Blogger sein Blog, um dann mit zwei anderen Blogs weiterzumachen. Muss ich nicht verstehen, aber wenn man das Talent hat, aus Scheiße Geld zu machen, dann sollte man es nutzen. Jeden Tag steht ein Doofer auf, hat mein alter Herr immer gesagt, und damit hatte er recht. Bin mal gespannt, wie hoch der Betrag sein wird, der da für ein paar lumpige Klicks den Besitzer wechselt.

Irgendwo steht auch jeden Tag ein Doofer auf und erstellt eine Studie. Zum Beispiel eine, in der es um Rauch aus “dritter Hand” geht, also um Zigarettenqualm, der über Kleidung und Haare transportiert wird. Langsam wird’s lächerlich, und ich werde das Rauchen anfangen, wenn diese lächerliche Berichterstattung nicht bald aufhört. Lasst die Raucher doch wenigstens in Ruhe stinken.

Kein Beitrag ohne Mac: Man gewöhnt sich an iTunes. Die Rip-Funktion ist schon in Ordnung, Genius ist klasse, aber Sorge machen mir die geappleten ID3-Tags, die nicht standardkonform sind. Überdenke mein Mailablage-System (alles in der Inbox, bloß nix löschen, zusätzlich schön alles auf dem Server lassen). Die Mails von Anno Tuk lese ich ja sowieso nie. Allerdings frage ich mich, woher die Mac-Jünger das Geld für iWork.com oder mobile.me nehmen… ist zwar nett und praktisch, aber auch nicht gerade billig.

Apropos “billig”: Merkel. Das ist eine Pfeife, ehrlich. Stellt sich mal wieder bedingungslos hinter Israel, so wie sie es schon beim Irak-Krieg gemacht hätte. Wunderbar, wie man sich mit einer Trantüte als Kanzlerin alles vergeigen kann. Es hieß mal “Deutschland als Vermittler im Nahen Osten”, das war hoffnungsfroh, das stumpfe “wir machen einfach mit” der Kanzlerin dagegen zerstört jede frohe Hoffnung. Was sollen Muslime (auch die hierzulande) eigentlich denken, wenn “der Westen” derart plump und ohne Fingerspitzengefühl agiert? Lächerlich hingegen die “scharfen” Aufrufe von Seiten der UNO an wen auch immer. Wie schon in Afghanistan, so züchtet man sich seine zukünftigen Gegner in Palästina und dem Irak selber, reizt so lange die Karten aus, bis das Blatt verloren ist. Solange man genug Panzer und Bomber hat, wird es aber im Westen niemanden ernsthaft stören.

Kalt war es heute morgen. Konnte gestern sogar temperaturmäßig meinen Bruder in Kanada übertrumpfen. Mein Mitleid mit Menschen, die sich schon im November bei 3° Celsius einen Schal um- und in die Winterjacke hineinwerfen, hält sich trotzdem in Grenzen. Habe heute das erste mal meinen Schal benutzt und mich über die jammernden Frierhippen amüsiert, die am liebsten im Schneeanzug losgetapert wären. Solange kein Wind weht, ist doch alles knorke. Wir sind hier doch nicht in Sachsen!

Kein Gemac(k)er?

Langsam habe ich mich an den Mac gewöhnt und komme jeden Tag ein Stückchen besser mit den neuen Shortcuts klar. Wie so ein Mac auf Hokey wirkt, beschreibt am besten seine Frau: “Du meckerst ja gar nicht!?”. Nein, in der Tat: Nicht einmal bei der Druckerinstallation (sicherer Aufreger!) noch bei anderen Aktionen musste ich mich irgendwelchen nervlichen Strapazen unterwerfen.

Ein wichtiges Kriterium für mich ist, wie sich die Arbeit am Computer “anfühlt”, und da punktet der Mac so wie erhofft: Alles passt zusammen, das Adressbuch ist nun tatsächlich erste Anlaufstelle für alle Mac-Programme, wenn es um Adressdaten geht. Auch apple-fremde Chatprogramme greifen bspw. darauf zurück, wenn es darum geht, Bilder zu finden oder eine UIN einem vorhandenen Eintrag zuzufügen.

So verführt der Mac dazu, altbekannte Programme intensiver zu nutzen. Ich wundere mich, warum manche mich nicht per Skype anrufen, wenn sie sowieso vor dem Computer sitzen, wenn sie mit mir sprechen.

Auch die Ausstattung scheint eine hochwertige zu sein. Beim Vergleich mit der Cam eines aktuellen Toshiba-Notebooks (Frau: “Kaum hast Du Windows, bist Du wieder am meckern….”) schneidet die Mac-Cam wesentlich besser ab. 2GB RAM reichen bisher ganz locker, obwohl ich, wie schon zuvor unter Linux, alle täglich nötigen Programme permanent geöffnet habe. Denn dank Spaces kann man unter Mac OSX ebenso wie unter Linux mehrere Desktops öffnen und diesen Programme fest zuweisen, sodass beim Systemstart schon alle Programme arbeitsbereit sind.

Ein Start ist übrigens ziemlich schnell, dagegen nimmt sich das Toshiba-Vista auf einem mit mehr RAM bestückten und einem schnelleren Prozessor versehenen Notebook wie eine fette Ente im Tiefschnee aus. Doch wieso überhaupt Start? Ich habe den Mac bisher vielleicht siebenmal richtig gestartet, meist schicke ich ihn nur in den Ruhezustand, der unwesentlich mehr Strom verbraucht als im abgeschalteten Zustand, dafür aber augenblicklich Arbeitsfähigkeit herstellt. Auf meinem alten PC wäre ich auf diese Idee nie gekommen, man muss wirklich sagen, dass das System einen dazu… ja… ich drücke es lieber anders aus: es einem nahelegt, so zu handeln.

Dabei ist der Mac allerdings, zumindest aus aktueller Sicht, keinesfalls das System für kreative Individualisten, eher ein gut abgestimmtes Arbeitstier von der Stange. Wermutstropfen gibt es natürlich auch: Schade, dass man keine Themes wie unter XP installieren kann. Das ist nicht tragisch, aber wenn ein System so auf sein Design schwört… schwerer wiegt da schon, dass der Scanner überhaupt nicht angesprochen werden kann, was bei OSX-Vorversionen jedoch noch zu funktionieren schien! Da ich zum Scannen sowieso schon seit einem Jahr den Abbyy-Finereader in einer virtuellen Maschine benutze, kann ich das verschmerzen, aber nicht verstehen.  Mehr Software vermisse ich bislang noch nicht, das vorsichtshalber per Bootcamp installierte Windows XP liegt brach. Dafür ziehe ich so viele Backups wie noch nie, dank Bootcamp täglich mehrmals, werde aber demnächts zusätzlich noch reine Datenbackups per Hand auf eine dritte Platte ziehen. Sicher ist sicher.

Fazit: Ich bin zufrieden und warte auf den Moment, wo ich über den Mac einmal richtig meckern muss.

Hokey hat ‘nen Apfel

Ja, nun ist es soweit, es musste ja mal so kommen, das Ende der Welt ist nahe: Hokey hat ‘nen Mac!

Ja, nicht einfach ‘n paar Apfelembleme irgendwo aufgeklebt, sondern einen richtigen echten iMac mit allem Pipapo, den man bei so einem Mac haben muss. Wenn ich es genau bedenke, ist es mein erster Computer “aus einem Guß”, seit ich meinen guten alten Amiga 500+ aufgeben musste und bisher bin ich mit dem Äpfelchen voll zufrieden: Es macht, was es soll, es ist leise, dass ich immer erschrecke, wenn der Bildschirm aus Energiespargründen ausgeht, weil ich glaube, es wäre abgestürzt. Der Mac hat sofort und ohne Umschweife ein Netzwerk zu seinem Windows-Kollegen aufgebaut und alle Hard- und Software wie Bluetooth oder Wifi funktioniert anstandslos und in guter Qualität. Zum ersten Mal kann mein Handy kabellos mit einem Computer kommunizieren.

Die Tastatur gefällt mir ausnehmend gut, weil sie nicht klappert und die Tasten nicht zu hoch angesetzt sind, sondern eher wie bei einer Notebooktastatur. Das erleichtert das Tippen ungemein und ich kann so viel besser “blind” tippen, ohne mich dabei umstellen zu müssen. Okay, wieso Apple sich dafür entschieden hat, den Shortcut für “quit” dahin zu legen, wo bei allen anderen Betriebssystemen das @ liegt, weiß wohl nur Steve Jobs, König der Gehässigen, ansonsten gibt es bei der Tastatur nichts zu meckern. Die “MightyMouse” jedoch zuckt manchmal, trotz der mac’schen Mauslastigkeit, recht willkürlich über den Bildschirm, was ihren Namen nicht gerade rechtfertigt. Der Bildschirm gefällt mir trotz der Spiegelung sehr gut, auch wenn man sich als 4:3-Gewohnter erst einmal an das neue Format gewöhnen muss.

Denn der Bildschirm bietet 20” im 16:9-Format, was ihn geradezu zum DVD-gucken prädestiniert. Und tatsächlich macht es dank der beiliegenden Fernbedienung und FrontRow eine Menge Spaß, abends noch ein wenig DVD zu schauen. Wenn ich müde bin, schalte ich den Mac vom Bett aus ab und kann dann am nächsten Abend weitergucken, egal, ob ich tagsüber andere Videos geschaut oder Podcasts und Musik per FrontRow gehört habe. So kommt auch ein Filmmuffel wie ich dazu, ausschweifende Filme zu gucken.

Das, was ich mir für meine Arbeit erhofft hatte, ist bislang voll eingetroffen: Mac OS X vereinheitlicht alle Anwendungen so, dass man leicht Zugriff auf alle nötigen Daten bekommt. Die Programme sind untereinander “vernetzt”, z.B. kann ich Aufgaben im Mail-Client anlegen (damit er mich per Mail erinnert) und gleichzeitig wird diese Aufgabe in iCal mitverwaltet. Das Adressbuch liefert allen Programmen, die Adressen und Kontaktdaten benötigen alles Erforderliche und auch die Medienprogramme sind gut aufeinander abgestimmt – zumindest ist das mein erster Eindruck nach zwei Tagen Mac. Über Programme wie TimeMachine oder GarageBand werde ich mich einmal an anderer Stelle auslassen, die sind wirklich faszinierend.

Ansonsten bin ich aktuell immer noch dabei, alte Datenbestände über das Netzwerk zu ziehen und meinen alten Wein in den neuen Schlauch zu gießen. Dabei lasse ich mich voll auf das Mac-Konzept ein, verfrachte alles in die dafür vorgesehenen Ordner und freue mich darauf, demnächst meine Schuldateien taggen zu können. Wer Software-Tipps für mich hat, Must-Haves kennt und weiß, welchen Shortcut ich brauche, um an das Ende eines getippten Absatzes zu springen, der möge mir einen Kommentar hinterlassen. (Mac-Hasser dürfen jetzt auch lästern, gell. Ich kenne ja mindestens zwei solcher Pappenheimer. ;-) )

P.s.: Der Kerl da oben im Screenie bin tatsächlich ich… eigentlich wollte ich den noch kleiner machen, hab’s aber vergessen und jetzt keine Lust mehr… ;-) Also auf, Ihr Voyeure…