
Ja, nun ist es soweit, es musste ja mal so kommen, das Ende der Welt ist nahe: Hokey hat ‘nen Mac!
Ja, nicht einfach ‘n paar Apfelembleme irgendwo aufgeklebt, sondern einen richtigen echten iMac mit allem Pipapo, den man bei so einem Mac haben muss. Wenn ich es genau bedenke, ist es mein erster Computer “aus einem Guß”, seit ich meinen guten alten Amiga 500+ aufgeben musste und bisher bin ich mit dem Äpfelchen voll zufrieden: Es macht, was es soll, es ist leise, dass ich immer erschrecke, wenn der Bildschirm aus Energiespargründen ausgeht, weil ich glaube, es wäre abgestürzt. Der Mac hat sofort und ohne Umschweife ein Netzwerk zu seinem Windows-Kollegen aufgebaut und alle Hard- und Software wie Bluetooth oder Wifi funktioniert anstandslos und in guter Qualität. Zum ersten Mal kann mein Handy kabellos mit einem Computer kommunizieren.
Die Tastatur gefällt mir ausnehmend gut, weil sie nicht klappert und die Tasten nicht zu hoch angesetzt sind, sondern eher wie bei einer Notebooktastatur. Das erleichtert das Tippen ungemein und ich kann so viel besser “blind” tippen, ohne mich dabei umstellen zu müssen. Okay, wieso Apple sich dafür entschieden hat, den Shortcut für “quit” dahin zu legen, wo bei allen anderen Betriebssystemen das @ liegt, weiß wohl nur Steve Jobs, König der Gehässigen, ansonsten gibt es bei der Tastatur nichts zu meckern. Die “MightyMouse” jedoch zuckt manchmal, trotz der mac’schen Mauslastigkeit, recht willkürlich über den Bildschirm, was ihren Namen nicht gerade rechtfertigt. Der Bildschirm gefällt mir trotz der Spiegelung sehr gut, auch wenn man sich als 4:3-Gewohnter erst einmal an das neue Format gewöhnen muss.
Denn der Bildschirm bietet 20” im 16:9-Format, was ihn geradezu zum DVD-gucken prädestiniert. Und tatsächlich macht es dank der beiliegenden Fernbedienung und FrontRow eine Menge Spaß, abends noch ein wenig DVD zu schauen. Wenn ich müde bin, schalte ich den Mac vom Bett aus ab und kann dann am nächsten Abend weitergucken, egal, ob ich tagsüber andere Videos geschaut oder Podcasts und Musik per FrontRow gehört habe. So kommt auch ein Filmmuffel wie ich dazu, ausschweifende Filme zu gucken.
Das, was ich mir für meine Arbeit erhofft hatte, ist bislang voll eingetroffen: Mac OS X vereinheitlicht alle Anwendungen so, dass man leicht Zugriff auf alle nötigen Daten bekommt. Die Programme sind untereinander “vernetzt”, z.B. kann ich Aufgaben im Mail-Client anlegen (damit er mich per Mail erinnert) und gleichzeitig wird diese Aufgabe in iCal mitverwaltet. Das Adressbuch liefert allen Programmen, die Adressen und Kontaktdaten benötigen alles Erforderliche und auch die Medienprogramme sind gut aufeinander abgestimmt – zumindest ist das mein erster Eindruck nach zwei Tagen Mac. Über Programme wie TimeMachine oder GarageBand werde ich mich einmal an anderer Stelle auslassen, die sind wirklich faszinierend.
Ansonsten bin ich aktuell immer noch dabei, alte Datenbestände über das Netzwerk zu ziehen und meinen alten Wein in den neuen Schlauch zu gießen. Dabei lasse ich mich voll auf das Mac-Konzept ein, verfrachte alles in die dafür vorgesehenen Ordner und freue mich darauf, demnächst meine Schuldateien taggen zu können. Wer Software-Tipps für mich hat, Must-Haves kennt und weiß, welchen Shortcut ich brauche, um an das Ende eines getippten Absatzes zu springen, der möge mir einen Kommentar hinterlassen. (Mac-Hasser dürfen jetzt auch lästern, gell. Ich kenne ja mindestens zwei solcher Pappenheimer.
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P.s.: Der Kerl da oben im Screenie bin tatsächlich ich… eigentlich wollte ich den noch kleiner machen, hab’s aber vergessen und jetzt keine Lust mehr…
Also auf, Ihr Voyeure…