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	<title>Hokeys Blog &#187; Gesellschaft</title>
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		<title>Spott, wem Spott gebührt</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 17:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ah,bei der FAZ wagt sich endlich mal einer aus der Deckung und versucht, eine Lanze für Heveling zu brechen, kaum dass der „Schlachtenlärm“ verklungen ist. Was Michael Hanfeld jedoch misslingen muss, angesichts des unerträglichen Texts, den Heveling da verbrochen hat. &#8230; <a href="http://blog.blokey.de/archives/31-01-2012-spott-wem-spott-gebuhr.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ah,bei der FAZ wagt sich endlich mal einer aus der Deckung und versucht, <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-glosse-heveling-11632954.html">eine Lanze für Heveling zu brechen</a>, kaum dass der „Schlachtenlärm“ verklungen ist. Was Michael Hanfeld jedoch misslingen muss, angesichts des unerträglichen Texts, den Heveling da verbrochen hat. Trotzdem stilisiert er Hevelings Geseier zu einem Debattenbeitrag:</p>
<blockquote><p>Man brauche selbstverständlich eine Debatte über Freiheit, Demokratie und Eigentum im Netz, aber diese werde seines [Hevelings] Erachtens oftmals nicht so offen geführt, wie es einer demokratischen Gesellschaft fromme. (FAZ, Anmerkung durch mich)</p></blockquote>
<p>Oh, die offenen Debatten gibt es &#8211; man muss sich nur die Mühe machen, sie zu suchen und zu finden, wie z.B. <a href="http://www.spreeblick.com/2007/01/19/wie-immer-die-bose-bose-gema/">diesen Spreeblick-Artikel zur GEMA von 2007</a>. Der billig heruntergeschluderte Text Hevelings trägt jedoch wenig zur Erhellung seiner Position bei, wirkt alles andere als „offen“ und hatte offensichtlich genau nicht das Ziel, eine offene Debatte anzuregen. Hanfeld beklagt in seinem Kommentar das mangelnde Niveau der „Netzgemeinde“ (und macht sich Hevelings plumpe Verallgemeinerung zu eigen), doch wer so unbedarft in den Wald hineinbrüllt, der weiß, dass er zurückschallen wird. Nicht zu vergessen die gesellschaftliche Position Hevelings in der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft: Von einem Abgeordneten, dessen Profession es sein sollte, Fragen sachlich (sowohl inhaltlich als auch formal!) und stilsicher zu beantworten, erwartet man, dass es zu mehr reicht, als dem Dreschen von hohlen Phrasen. Spott, wem Spott gebührt. Mehr hat Heveling einfach nicht <em>verdient</em>.</p>
<p>Was Hanfeld ganz nebenbei bei seinem Rant gegen die „Netzgemeinde“  zu erwähnen vergisst, ist, dass es eben nicht nur „Knallchargen aus dem Web 2.0“, sondern auch seine Kollegen von der <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/posse-um-cdu-politiker-heveling-wie-boese-ist-das-internet-1.1271331">Süddeutschen</a>, der <a href="http://www.fr-online.de/politik/netzgemeinde-ansgar-heveling-der-bundestagstroll,1472596,11542332.html">Frankfurter Rundschau</a>, der <a href="http://taz.de/Kommentar-zum-Kulturkampf-im-Netz/!86695/">taz</a> oder auch <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,812249,00.html">dem Spiegel</a> sind, die Hevelings Erguss unsäglich bis lächerlich fanden. Schade, dass er da auf einem Auge blind ist.</p>
<p>(Nachtrag: Auch <a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-apokalyptiker-aller-laender-vereinigt-euch-nicht/6133734.html">CSU-Mitglied Dorothee Bär ist Hevelings Ausfluss peinlich</a>. Dagmar G. Wöhrl, ebenfalls CSU, <a href="http://www.dagmar-woehrl.de/standpunkt/statements/its-the-internet-stupid/">steht dem in Nichts nach</a>. )</p>
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		<title>Nicht die Hevelings, der Wähler ist schuld</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Heveling-Beitrag, ein Kommentar zum Fremdschämen. Mit allem, was dazugehört: Peinlicher Rhetorik, übertriebenen Bildern, billiger Effekthascherei, schweren kulturell-historischen Missgriffen &#8211; es gibt hinreichend Fünfzehnjährige, die diesen 39-jährigen Bundestagsabgeordneten in Grund und Boden schreiben könnten. Man vergleiche einmal den Text dieses &#8230; <a href="http://blog.blokey.de/archives/31-01-2012-nicht-die-hevelings-der-wahler-ist-schuld.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Heveling-Beitrag, ein Kommentar zum Fremdschämen. Mit allem, was dazugehört: Peinlicher Rhetorik, übertriebenen Bildern, billiger Effekthascherei, schweren kulturell-historischen Missgriffen &#8211; es gibt hinreichend Fünfzehnjährige, die diesen 39-jährigen Bundestagsabgeordneten in Grund und Boden schreiben könnten. Man vergleiche einmal <a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-netzgemeinde-ihr-werdet-den-kampf-verlieren/6127434.html" rel="nofollow">den Text</a> dieses zweifach examinierten Juristen <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/skurril/archive/2012/01/30/ich-bin-kein-leser-ich-bin-ein-schreiber.aspx" target="_blank">mit dem der 24-jährigen Piratin Marina Weisband</a>, die noch an ihrem Diplom tüftelt.</p>
<p>Ein peinlicher Mischmasch aus dem „Herrn der Ringe“, einer missverstandenen Französischen Revolution, Pseudointellektualität, einer lächerlichen Kriegsrhetorik und Verunglimpfung der Piratenpartei. Was man von der Polemik gegen die Piraten halten muss, zeigt schon der Vergleich des intellektuellen Nieveaus der beiden oben verlinkten Texte, auch wenn CDU-Abgeordnete ihn für &#8220;<a href="https://twitter.com/#!/search/%23heveling/slideshow/photos?url=http%3A%2F%2Ftwitpic.com%2F8dpclw">brillant</a>&#8221; halten mögen. Hevelings Text ist zum Lachen und zum Weinen zugleich.</p>
<p>Und für mich war es genau dieser Moment zwischen Lachen und Weinen, zwischen Lachtränen und Kopfschütteln, der die ganze Misere der deutschen Politik in aller Klarheit zum Ausdruck gebracht hat: Schuld sind nicht alleine bräsige Politker, die ihr Amt intellektuell überfordert; Schuld sind nicht in Großvaters Fußstapfen wandernde Polit-Youngsters oder zukunftsängstliche Konservativamateure. Schuld sind auch faule, dumme Wähler, die sich aus Bequemlichkeit nur bei Sonnenschein zur Wahlkabine begeben, ihre Kandidaten nicht einmal per Namen kennen und wählen, was Mama und Papa schon gewählt haben. Schuld sind Wähler, die Wahlplakate bestaunen und nicht Inhalte begutachten. Ihr habt die Hevelings dieser Nation gewählt. Und aufgestellt, liebe CDU. (Es sei ein kurzer Hinweis <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/posse-um-cdu-politiker-heveling-wie-boese-ist-das-internet-1.1271331">auf einen schönen Artikel der Süddeutschen</a> erlaubt, der das Missverhältnis zwischen dem Internet und der Bundesregierung auf den Punkt bringt).</p>
<p>Das Schlimme an diesem Fall Heveling ist, dass man als der so großspurig von Heveling geforderte „Citoyen&#8221;, also als politischer Staatsbürger, mit dem Eindruck zurückgelassen wird, dass Politiker wie Heveling eben <em>keine</em> Politiker sind und sich eben <em>nicht</em> für das Staatswesen, die Gesellschaft interessieren, sondern Politik alleine als Vehikel zu besseren Pfründen begreifen. Eines der meistgetweeteten Bilder ist nicht umsonst <a href="https://www.gema.de/nl/022011/mitgliedernews/midem-nachbericht.html" target="_blank">das Hevelings</a> auf der aktuell stattfindenden Musikmesse MIDEM in Cannes, umgeben von Gema- und <a href="http://www.dmv-online.com/" target="_blank">DMV</a>-Größen. Da wullft wohl einer, muss man denken. Als ob ein Wulff alleine nicht reichen würde.</p>
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		<title>Wieder im Haus</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 18:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Melde mich mal wieder zurück in diesem Blog. Großartig Neues gibt es nicht, außer die Erkenntnis, dass alles so läuft wie immer. Justiz und Polizei sind auf dem rechten Auge blind, Betrüger bekommen EU-Posten zugeschustert und bei Versicherungen enden „Belohnungsreisen“ &#8230; <a href="http://blog.blokey.de/archives/12-12-2011-wieder-im-haus.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://u1.ipernity.com/20/48/86/11894886.7a97277b.1024.jpg" rel="lightbox[2360]"><img class="aligncenter" title="Fassade von Porta" src="http://u1.ipernity.com/20/48/86/11894886.72a5e1b4.500.jpg" alt="" width="500" height="334" /></a></p>
<p>Melde mich mal wieder zurück in diesem Blog. Großartig Neues gibt es nicht, außer die Erkenntnis, dass alles so läuft wie immer. Justiz und Polizei sind auf dem rechten Auge <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/jugendpfarrer-in-sachsen-angeklagt-warten-auf-den-falschen-ton-1.1232179">blind</a>, Betrüger bekommen EU-Posten <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/ex-minister-wird-berater-fuer-internetfragen-eu-nimmt-guttenberg-auf-1.1232602">zugeschustert</a> und bei Versicherungen enden „<a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wuestenrot-vorbildliche-verkaeufer-11560158.html">Belohnungsreisen</a>“ immer noch im Puff. Großartig. Na, was Ergo kann, können wir auch, müssen die sich bei Wüstenrot gedacht haben &#8211; es herrscht ja harter Konkurrenzdruck. Ist vielleicht eine neue Variante des Headhunting und wer die besten Nutten auftreiben kann, gewinnt.</p>
<p>Das Einzige, was mich heute wirklich verblüfft, das ist die Top-Ten-Albumliste von John Myung. Da hat der Prog-Rock-Basser doch glatt Death „Cab for Cutie“ <a href="http://top2011.roadrunnerrecords.com/topten/john-myung/">an Nummer 1</a>!  Höre da jetzt mal in „Codes and Keys“ rein, Opeth macht auf Dauer doch etwas depri.</p>
<p>So. Muss jetzt erst mal einen Haufen Plugins aktualisieren und hier im Backoffice mal ordentlich aufräumen&#8230;</p>
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		<title>Verantwortung</title>
		<link>http://blog.blokey.de/archives/31-10-2011-verantwortung.html</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 15:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Einerseits soll, wer viel Verantwortung und Risiko trägt, viel verdienen. (&#8230;) Nur sobald etwas schiefgeht, will niemand mehr Verantwortung übernehmen, sondern nur noch das Gehalt und die Boni. (Felix Schwenzel im Spon) Da gibt es nichts zu ergänzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Einerseits soll, wer viel Verantwortung und Risiko trägt, viel verdienen. (&#8230;) Nur sobald etwas schiefgeht, will niemand mehr Verantwortung übernehmen, sondern nur noch das Gehalt und die Boni. (<a href="http://wirres.net/">Felix Schwenzel</a> <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,793078-14,00.html">im Spon</a>)</p></blockquote>
<p>Da gibt es nichts zu ergänzen.</p>
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		<title>Fortschritt und Drohnen</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 10:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Spiegel bewirbt man gerade das Buch „Nerd Attack“, in dem Christian Stöcker mit nostalgischem Rückblick die Jugend der Generation C64 mit all ihren Spielen, ersten Computer-Aha-Erlebnissen und ihrer Kopierkultur erklärt. Gerade mal zwanzig Jahre ist es her, dass der &#8230; <a href="http://blog.blokey.de/archives/08-10-2011-fortschritt-und-drohnen.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Spiegel bewirbt man gerade das Buch „<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,784420,00.html">Nerd Attack</a>“, in dem Christian Stöcker mit nostalgischem Rückblick die Jugend der Generation C64 mit all ihren Spielen, ersten Computer-Aha-Erlebnissen und ihrer Kopierkultur erklärt. Gerade mal zwanzig Jahre ist es her, dass der C64 den Heimcomputermarkt aufgemischt hat und dennoch sind 5 1/4-Zoll-Disketten heutigen Jugendlichen fremder als die noch älteren Schallplatten &#8211; und eine Hoffnung auf eine Renaissance wie bei Letzteren besteht wohl kaum. Zu schnell hat sich die Computerwelt entwickelt: Mittlerweile gibt es Dual-Core-Telefone, handlicher als Disketten, die vermutlich ganze Rechenzentren von vor 20 Jahren ersetzen könnten. Der Fortschritt ließ sich nicht aufhalten. Arme Diskette</p>
<p>Auch in der Militärtechnologie geht es mithilfe der Computer immer weiter voran: Aktuell sind Drohnen ganz große Mode, und wenigstens die USA lassen offensichtlich täglich ein paar dieser Dinger aufsteigen, um hier und dort sogenannte Terroristen umzubringen. Praktisch sind sie, diese Drohnen, denn man bringt niemanden der eigenen Leute in Gefahr und es macht auch nichts, wenn der bewegungsarme Mc-Donalds-Nachwuchs mit einem BMI von 40 zum Bewerbungsgespräch kommt: ausreichende Computerspiel-Erfahrung genügt als Lizenz zum Töten. Teuer sind sie halt, diese Drohnen. Ein <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,790551,00.html">fernsteuerbarer Helikopter</a> kostet immerhin 20 Millionen Dollar, eine Summe, die auch manche Staaten sich bald nicht mehr leisten können.</p>
<p>Und doch wird sich das Rad des Fortschritts weiterdrehen: Denn so, wie ich hier mit meinem kleinen (veralteten) Telefon sitze, das alle meine Homecomputer zusammen wahrhaftig in die Tasche steckt, so werden auch die anderen eines Tages Drohnen bauen. Einen kleinen Vorgeschmack hat uns <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/usa_terrorverdaechtiger_anschlaege_pentagon_1.12715958.html">der letzte Monat</a> geliefert. Ich hoffe, dass man irgendwann begreift, dass auch (heute noch) hochtechnologisierte Waffen nichts nützen, weil alles irgendwann billiger, kopierbar wird. Und Gnade Amerika, wenn irgendwann irgendwelche Verrückten in einer konzertierten Aktion viele kleine Drohnen auf das Weiße Haus niederprasseln lassen.</p>
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		<title>Jobs und Nobelpreise</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 08:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Himmel hat&#8217;s geahnt. Kaum, dass Steve Jobs das Zeitliche segnete, verdüsterte sich unser goldener Herbst und traurige Tropfen tränten vom Himmel. Es ist noch gar nicht so lange her, da rümpfte ich die Nase über die „Apple-Snobs“ &#8211; nach &#8230; <a href="http://blog.blokey.de/archives/07-10-2011-jobs-und-nobelpreise.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Himmel hat&#8217;s geahnt. Kaum, dass Steve Jobs das Zeitliche segnete, verdüsterte sich unser goldener Herbst und traurige Tropfen tränten vom Himmel. Es ist noch gar nicht so lange her, da rümpfte ich die Nase über die „Apple-Snobs“ &#8211; nach Ausprobieren eines iMac bin ich nun auch (in Maßen) „addicted“ und preise die Einfachheit meines Apple-Krams, angefangen bei besagtem iMac übers iPhone bis hin zur MagicMouse, die ich nicht mehr missen möchte. Klar: Bei den meisten „höher, schneller, weiter“-Vergleichen zieht mein Mac den Kürzeren, aber ich habe seit 2009 nicht mehr über das System gemotzt, mich über Neustarts geärgert, Treiber vermisst oder an auch nur irgendeiner Sache im System herumbasteln müssen. Verlässlichkeit, statt großer Prozessor; Ruhe, statt Megakühlung; weniger, statt mehr. Ein „Danke, Steve“ wäre mir jetzt zu pathetisch, aber es ist nicht zu leugnen, dass die Philosophie hinter den iProdukten eben doch Steve Jobs zu verdanken ist.</p>
<p>Während ein Nachruf den anderen jagt, werden in Oslo die Nobelpreise vergeben &#8211; und heute ist der Tag des Gummipreises: des Friedensnobelpreises. Ein fürchterlicher Preis, der viel zu oft an fürchterliche Kriegstreiber verliehen wurde. Jüngstes Beispiel der enttäuschende Barrack Obama. Lasst uns hoffen, dass sie dieses Jahr einen Menschen prämieren, der wirklich etwas für den Frieden <em>erreicht</em> hat und nicht dieses beabsichtigt oder in halbgaren Projekten lediglich versucht. Man stelle sich einen Literaturnobelpreisträger vor, der dafür geehrt wird, dass er plant, einen tollen Roman zu schreiben&#8230;</p>
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		<title>Den Westen in die geordnete Insolvenz schicken</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 07:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schnell die Welt sich doch dreht. Gestern noch der böse Bube, heute schon rollt China den Westen von hinten auf. Bislang, so scheint&#8217;s mir, eher symbolisch, wer kann ahnen, was daraus wirklich folgen wird. Italien scheint ja schon in &#8230; <a href="http://blog.blokey.de/archives/14-09-2011-den-westen-in-die-geordnete-insolvenz-schicken.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schnell die Welt sich doch dreht. Gestern noch der böse Bube, heute schon rollt China den Westen <a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/schuldenkrise-chinas-premier-verspricht-europa-und-usa-neue-hilfen-1.1142997">von hinten</a> auf. Bislang, so scheint&#8217;s mir, eher symbolisch, wer kann ahnen, was daraus wirklich folgen wird. Italien scheint ja schon in Verhandlungen zu stehen. Man muss bedenken: An wen sollen die Chinesen all die Plastikimitate von antiken Sehenswürdigkeiten verkaufen, wenn nicht an die Italiener oder auch die Griechen&#8230; Humor hätte Wen Jiabao, wenn er demnächst Obama bezüglich der Menschenrechte ermahnen sollte, als kleine Retourkutsche für die vergangenen Jahre&#8230;</p>
<p>Apropos Menschenrechte. Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/palaestinenser-wollen-un-vollmitglied-werden-warum-die-argumente-gegen-palaestina-kraftlos-sind-1.1142926">Abstimmung</a> bezüglich eines Staates Palästina steht an. Sollte Obama auch hier <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/un-mitgliedschaft-palaestinenser-planen-ohne-obama-1.1141804">sein Wort </a>brechen, wie schon bei Guantanamo, dann ist er nach Bush größte Enttäuschung im Präsidentenamt und soll meinetwegen durch Sarah Palin abgelöst werden. Wenn schon Untergang, dann mit Schmackes!</p>
<p>Die Konservativen werden wach. Haben sie vor einigen Wochen begriffen, dass die Linke durchaus wirtschaftliche Weitsicht zeigte, so wendet sich heute Frank Rieger mit seinem Kommentar „<a href="http://www.faz.net/artikel/C31315/ueberwachung-wir-leben-noch-frei-aber-nicht-mehr-lange-30685243.html">Wir leben noch frei, aber nicht mehr lange</a>&#8221; in der FAZ gegen den seit Otto Schily installierten Überwachungsstaat. Sehr lesenswert, weil er aus der konservativen Ecke kommt. Inhaltlich schreibt Rieger nichts Neues.</p>
<p>Freiheit wäre ja eigentlich das Thema der Liberalen, die sich in Deutschland bedauernswerterweise jedoch nur durch die FDP vertreten sehen. Nachdem deren Außenminister sich durch seine Halsstarrigkeit ins Aus gebolzt hat, folgt ihm nun mit einer Verzweiflungstat sein Parteichef und Wirtschaftsminister Rösler. Der will Griechenland in eine geordnete Insolvenz schicken und damit noch einmal so richtig am Stammtisch punkten, damit seine Partei am Wochenende in Berlin nicht auch so böse abstürzt, wie bei den letzten fünf Landtagswahlen. Dabei geriert er sich als Sarrazin 2, wenn er davon spricht, man müsse „Denkverbote“ brechen &#8211; denn über das Thema Abwicklung von Griechenland spricht man im öffentlichen Diskurs doch nun mindestens schon seit anderthalb Jahren. Ich freue mich schon auf den Absturz am Wochenende in Berlin (komme mit dem Sekt kaum noch nach&#8230;) und nehme Wetten entgegen, wann Rösi denn endlich abgedankt wird. Vor oder nach Westerwelle?</p>
<p>Puh &#8211; ganz schön deprimierend, das obige. Vielleicht sollten wir einfach den ganzen Westen in die geordnete Insolvenz schicken und die FDP nach China outsourcen?</p>
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		<title>Unverständnis</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 14:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was ich nicht verstehen kann, ist, wieso jemand, der sich aktiv bis zur Besinnungslosigkeit besaufen kann, vor Gericht als „vermindert schuldfähig“ gilt? Das weiß man doch vorm Entkorken, dass mit dem Zeug im Kopp einiges schieflaufen kann&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich nicht verstehen kann, ist, wieso jemand, der sich aktiv bis zur Besinnungslosigkeit besaufen kann, vor Gericht als „vermindert schuldfähig“ gilt? Das weiß man doch vorm Entkorken, dass mit dem Zeug im Kopp einiges schieflaufen kann&#8230;</p>
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		<title>Viren, Opfer, Fett und Zinsen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 11:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Argument, wenn man mir vorhält, warum ausgerechnet ich so einen proprietären Schrott wie das iPhone unterstützen würde! Ja, der App-Store knebelt die Hersteller und zwingt mich als Kunden, nur dort meine Software zu beziehen, aber solange die Kontrollen mir &#8230; <a href="http://blog.blokey.de/archives/06-09-2011-viren-opfer-fett-und-zinsen.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/0,1518,784571,00.html">Mein Argument</a>, wenn man mir vorhält, warum ausgerechnet ich so einen proprietären Schrott wie das iPhone unterstützen würde! Ja, der App-Store knebelt die Hersteller und zwingt mich als Kunden, nur dort meine Software zu beziehen, aber solange die Kontrollen mir Viren und Ähnliches vom Leibe halten, bezahle ich diesen Preis an persönlicher Freiheit gerne. Muss ich ja nicht, ich kann ja auch andere Smartphones kaufen. Will ich aber nicht.</p>
<p>Der <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,784528,00.html">Spiegel</a> zeigt heute sehr schön, warum aus Tätern Opfer werden: Nicht wegen der vielen bösen Gutmenschen, sondern wegen der oftmals miesen und menschenunwürdigen Berichterstattung ausgerechnet der Medien, die sich am lautesten darüber beklagen, dass man den wahren Opfern keine Stimme gebe. Den Anlass dazu bietet der Prozess um einen Schüler, der an einer Berliner U-Bahnstation einen Mann niedergetreten hat.</p>
<p>Im Stern bekommt heute Philip Rösler <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/krise-in-der-fdp-philipp-roesler-kann-es-nicht-1724352.html">sein Fett weg</a>. Muss ja auch mal sein. Wofür man die bösen Zinsen braucht, erklärt <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/6677/kritik-an-der-zinskritik">der Spiegelfechter</a>.</p>
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		<title>Datensammelei</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 10:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hokey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Beamten wollten demanch wissen, wo Fahrgäste ein- und ausstiegen, worüber sie sprachen und welche Transparente sie bei sich trugen. Sie hätten auch nach Mietverträgen und Kopien der Ausweise von Kunden gefagt. (Süddeutsche) Unfassbar, oder? Eigentlich ist Dresden ein sehr schönes &#8230; <a href="http://blog.blokey.de/archives/03-07-2011-datensammelei.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.blokey.de/wp-content/uploads/2011/07/Frauenkirche.jpg" rel="lightbox[2296]"><img class="size-medium wp-image-2297 aligncenter" title="Frauenkirche" src="http://blog.blokey.de/wp-content/uploads/2011/07/Frauenkirche-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Die Beamten wollten demanch wissen, wo Fahrgäste ein- und ausstiegen,  worüber sie sprachen und welche Transparente sie bei sich trugen. Sie  hätten auch nach Mietverträgen und Kopien der Ausweise von  Kunden gefagt. (<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/magazinbericht-dresdner-polizei-spaehte-busreisende-aus-1.1115509">Süddeutsche</a>)</p>
</blockquote>
<p>Unfassbar, oder? Eigentlich ist Dresden ein sehr schönes Fleckchen, wenn auch ein wenig neonazi-verseucht, wie uns im Januar ein Einheimischer versicherte, der uns augenzwinkernd klarmachte, dass er Nazis früher gerne auch mal eins auf die Moppen gegeben habe. Dass die Dresdener Polizei sich auf Demonstrationen vorbereiten muss -geschenkt. Dass sie dabei jedoch dermaßen übertreibt, ist wirklich der Gipfel &#8211; zum Glück ist der Verantwortliche Oberpolizist schon zurückgetreten. Dass man bei Busreisen seinen Mietvertrag vorzeigen muss, ist mir allerdings völlig neu!? Oder verstehe ich da etwas falsch?</p>
<p>Wenn schon Daten raushauen, dann auf eigene Verantwortung. So bei Google+, der Antwort Googles auf Facebook, die mir viel mehr Spaß macht als Facebook. Jedoch befürchte ich, dass Facebook im Bereich der Social Networks maßgeblich bleiben wird; zum einen, weil die Menschen da nunmal schon sind, und zum zweiten, weil man bei Google+ (noch?) keine lustig-dämlichen Spielchen spielen kann. Ein weiterer Grund könnte die Skepsis gegenüber der Datensammelleidenschaft Googles sein, denn neben den E-Mails, Suchanfragen etc. hätte Google dann eine weitere Datenquelle erschlossen. Ich bin da mittlerweile unkritisch, mir doch egal, sollen sie meine Daten haben, den Regenwald abholzen, Atomkraftwerke sprengen und nebenher die letzten Wale quälen &#8211; ich werde diese Welt nicht mehr verbessern.</p>
<p>Gut gefällt mir besonders die Möglichkeit „Hangouts“ zu starten, zu denen man seine (Freundes-)„Kreise“ einladen kann. So könnte man fast schon stammtischmäßig abends beim Surfen mal mit ein paar Leuten &#8216;ne Runde schnacken &#8211; das fände ich echt mal cool, aber in meine näheren Umgebung sind leider viele entweder google-skeptisch oder haben mit Social Networks nicht so viel am Hut&#8230;</p>
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