Jan
12
2010
Kunden räumen eine Bank leer – nun ist sie pleite. Ich weiß nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll.
Am Abend noch sei sein Geldinstitut liquide gewesen, schäumt Bank-Eigentümer Dirk Scheringa vor Wut. Dann kamen die Sparer und räumten ihre Konten – aus Angst vor einem bevorstehenden Kollaps.
Immerhin: Das Abstimmen per pedes hilft mehr als man denkt. (via Fefe)
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Dez
10
2009
Zwar leider bislang nur hypothetisch, aber immerhin gegen die Größen der Musikindustrie:
Die kanadischen Töchter der Musikkonzerne Warner Music, Sony, EMI und Universal müssen sich in einer Sammelklage wegen Copyright-Verletzungen vor Gericht verantworten. (…) Die Höhe der Schadenersatzzahlungen bemesse sich nach denselben Regeln, nach denen die Musikkonzerne Millionenschäden durch den nicht lizenzierten Tausch ihrer Titel in Filesharing-Netzwerken behaupten würden, ätzte Geist in seinem Blog. (futurezone.orf.at)
300.000 Songs stehen da zur Debatte zu einem Preis von 20.000 kanadischen Dollar pro Song, da haben die gierigen Industriepiraten aber ganz schön zugelangt!
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Okt
31
2009
Ich will das Zeug nicht essen müssen! Kann man irgendwie herausfinden, wer das Zeug worin verarbeitet?
Importieren ja, anbauen nein: Die Europäische Kommission hat die Genehmigung für den Import von drei neuen Genmais-Sorten nach Europa erteilt. Die Brüsseler Behörde fällte die Entscheidung am Freitag zeitgleich mit dem Ende des EU-Gipfels.
Konkret geht es um Maissorten der weltgrößten Saatguthersteller Monsanto (MON 88017 und MON 89034) sowie von Pioneer (59122xNK603). Alle drei Arten sind gegen bestimmte Schädlinge immun. Die Zulassung erfolgt für den Import als Futter- und Lebensmittel, ein Anbau ist nicht geplant. (Spiegel Online)
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Okt
25
2009
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Okt
25
2009
“Allein das oberste Fünftel der der Leistungsträger bestreitet rund 70 Prozent des Gesamtaufkommens der Einkommenssteuer.”
Diesen Satz habe ich in letzter Zeit oft in Talkshows aus den Mündern der neuen Koalitionäre gehört. Was man dabei noch bedenken sollte und warum Sloterdijk zum Ökonom nicht taugt, erklärt der Freitag.
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Okt
19
2009
Wie so oft mit Beginn der dunklen Jahreszeit, wenn man sich das Hirn abends nicht mehr beim Grillen wegsaufen kann und es für den Glühwein noch zu früh ist, schleichen sich in die Hirne gewisser maßloser Raffkes jährlich dieselben Gedanken ein: Wie komme ich schnell an Kohle? Lösung: Abmahnung!
Heute macht die bekannte und bei mir bis dato nicht unbeliebte Marke Jack Wolfskin sich lächerlich, indem sie querbeet Menschen abmahnt, auf deren Handwerksarbeiten man einen Pfotenabdruck sehen kann.
Sapperlot, wie kann man so kleinkariert sein? Steht es um Jack Wolfskin schon so schlecht? Hat die Wirtschaftskrise ihre Furchen denn schon so tief gegraben, dass das Bekleidungsunternehmen Jack Wolfskin es nötig hat, Bastler abzumahnen, nur weil diese die ja nicht gerade künstlerisch anspruchsvoll-kreative Jack-Wolfskin-Pfote angeblich kopieren? Sogar der Zeitung taz hat man das Aufdrucken des taz-Logos auf Kleidungsstücke verboten, wobei diese das Tazzen-Logo schon viel länger führt. Ein mehr als beschämendes Verhalten in meinen Augen.
Nun, werde ich mich halt nach Alternativen zu Wolfskin-Klamotten umschauen. Feste Schuhe gibt es auch von Meindl, kennt noch jemand gute Alternativen für Outdoor-Klamotten (was für ein bescheuertes Wort!)?
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Aug
8
2009
Letzens bei Lanz eine lächerliche Diskussion gesehen. Es ging um Lebensmittelimitate, und die Redaktion hatte einen Vertreter von Food-Watch und einen Vertreter der Lebensmittelindustrie eingeladen, damit die Diskussion auch schön kontrovers wird. Doch anstatt den interessierten Verbraucher (sprich: mich) über gefakte Lebensmittel zu informieren, beschränkte sich der Lebensmittel-Beobachter vorwiegend darauf, seinen Kontrahenten mit völlig verblödeten Argumenten persönlich bloßzustellen. Und schlau und gewitzt kam er sich dabei auch noch vor.
Dass die Schweine zum “Schwarzwälder Schinken” nicht aus dem Schwarzwald kämen, mokierte er, sondern aus Westfalen und Dänemark. Ja, hinter welchem Mond lebt denn der? Glaubt der etwa, dass alle Wiener Schnitzel aus Schweinen hergestellt würden, die beherzte Schweinehirten durch die Gassen Wiens treiben? Dass Mastbtriebe in Frankfurt Schweine durchs Bankenviertel jagen, um Frankfurter Würstchen herzustellen? Der arme Food-Watcher. Was muss er wohl denken, wenn ihm jemand Jägerschnitzel serviert? Man kann es auch übertreiben mit dem Populismus und dem Beifallheischen und dem Bloßstellenwollen. Das hat mir Food-Watch nicht gerade sympathisch gemacht, vor allem, weil da beim Lanz wirklich eklige Dinge auf dem Tisch lagen, über die dann kaum gesprochen wurde.
Kurz zur Politik: Zwischen all den Beliebtheitsskalen, die uns die Demoskopen zur Zeit ungefragt um die Ohren klatschen, geht eines unter: CDU und FDP kommen aktuell insgesamt auf knappe 50% der bei Umfragen erhobenen Stimmen. Das wird eventuell sehr knapp, weshalb CSU-Chef Seehofer Westerwelle als “Sensibelchen” beschimpft, um ihn zu einer Koalitionsaussage zu provozieren. Warum? Weil der Seehofer selber ein Sensibelchen ist und Muffensausen bekommt, ob der knappen Mehrheit, die ganz schnell in eine Ampel umschwingen könnte, wenn die FDP sich diese Option offenhält. Wir sehen also einen kleinen Hoffnungsschimmer am Ende des tiefschwarzen Korridores. Und den vor Augen könnte ich mich vielleicht durchringen, doch eventuell eine der etwas etablierteren Parteien zu wählen…
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Aug
5
2009
Wenn es mal wieder so weit ist, dass man gar nicht so viel essen kann, wie man kotzen möchte, dann hilft nur das.
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Jul
31
2009
Yeah – IG-Metall-Chef verteilt Breitseiten und keine Wahlempfehlungen: In der Süddeutschen.
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