Am ausgestreckten Arm

Oho! Die „Politiker zürnen Ackermann“, so lautet es bei FAZ.net bezüglich Ackermanns Äußerungen zur Griechenland-Pleite. Erhitzt euch ruhig weiter, liebe Politiker, aber das wird den guten Josef nicht anfechten, zeigen euch doch alleine schon die äußeren Umstände seines jüngsten Auftritts bei Illner, wer hier welchen Stellenwert genießt. Außer einem Josef Ackermann bekommen sonst nur hochrangige Gäste wie Bundeskanzler oder -präsidenten die Gelegenheit, im Einzelinterview ihre Depots zu pushen persönliche Meinung kundgeben zu dürfen. Eine kleine Leuchte wie ein krakeelender „Wirtschaftsminister“ Brüderle braucht sich solche Hoffnungen gar nicht erst zu machen, da kann er sich lange strecken, da lässt ihn einer wie der Josef am ausgestreckten Arm zappeln. Und wenn er zu oft und zu laut krakeelt, werden einfach die Spendengelder gestrichen, so einfach ist das. Basta.

Bank von Kunden leergeräumt

Kunden räumen eine Bank leer – nun ist sie pleite. Ich weiß nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll.

Am Abend noch sei sein Geldinstitut liquide gewesen, schäumt Bank-Eigentümer Dirk Scheringa vor Wut. Dann kamen die Sparer und räumten ihre Konten – aus Angst vor einem bevorstehenden Kollaps.

Immerhin: Das Abstimmen per pedes hilft mehr als man denkt. (via Fefe)

6.000.000.000 Dollar Strafe für Songpiraterie?

Zwar leider bislang nur hypothetisch, aber immerhin gegen die Größen der Musikindustrie:

Die kanadischen Töchter der Musikkonzerne Warner Music, Sony, EMI und Universal müssen sich in einer Sammelklage wegen Copyright-Verletzungen vor Gericht verantworten. (…) Die Höhe der Schadenersatzzahlungen bemesse sich nach denselben Regeln, nach denen die Musikkonzerne Millionenschäden durch den nicht lizenzierten Tausch ihrer Titel in Filesharing-Netzwerken behaupten würden, ätzte Geist in seinem Blog. (futurezone.orf.at)

300.000 Songs stehen da zur Debatte zu einem Preis von 20.000 kanadischen Dollar pro Song, da haben die gierigen Industriepiraten aber ganz schön zugelangt!

Gebt mir die Schweinegrippe!

Ich will das Zeug nicht essen müssen! Kann man irgendwie herausfinden, wer das Zeug worin verarbeitet?

Importieren ja, anbauen nein: Die Europäische Kommission hat die Genehmigung für den Import von drei neuen Genmais-Sorten nach Europa erteilt. Die Brüsseler Behörde fällte die Entscheidung am Freitag zeitgleich mit dem Ende des EU-Gipfels.
Konkret geht es um Maissorten der weltgrößten Saatguthersteller Monsanto (MON 88017 und MON 89034) sowie von Pioneer (59122xNK603). Alle drei Arten sind gegen bestimmte Schädlinge immun. Die Zulassung erfolgt für den Import als Futter- und Lebensmittel, ein Anbau ist nicht geplant. (Spiegel Online)