Vor die Tür
Das kommt davon, wenn man das eigenständige, moralische Denken Stück für Stück durch egozentristisches, marktwirtschaftliches Denken ersetzt:
Abermals ist ein Kind eines Zuges verwiesen worden, weil es keinen gültigen Fahrschein hatte. Ein Schaffner habe die Dreizehnjährige bereits am Mittwoch in Wittstock (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) zum Verlassen des Zuges gezwungen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Freitag. (faz)
Diese Leute denken nicht mehr selber, sie denken nicht mehr an die Menschen, sie denken nur an “ihr” Unternehmen, das sie genauso schnell vor die Türe setzt wie sie die kleinen Mädchen, wenn sie nicht ihren “Job” so erledigen, dass der maximale Profit für ihren Chef dabei herausspringt.
Doch wen wundert’s? Wer nichts bringt, wird ausgesetzt, das gilt für Alte und Asylanten ebenso wie für Arbeitslose. Das ist Normalität in unserer fortschrittlichen Gesellschaft, die um das goldenste aller Kälber tanzt und täglich betet, dass das Vieh noch fetter wird.