Kennzeichnung von Politikern

Sony zu hacken wird mittlerweile zum Hobby des kleinen Programmierers. Wer hat noch nicht, wer will nochmal, bei Sony bekommt jeder seine Chance! Vielleicht ist das aber auch Taktik: Sony lässt sich so oft cracken, bis nur noch peinliche Anfängercracker sich damit brüsten wollen, bei Sony eingedrungen zu sein.

Ansonsten im Westen nix Neues: Die CDU denkt über eine Blogkennzeichnung nach! Ich auch, ich bin für eine Politikerkennzeichnung in den Stufen „W“ („will wullfen“), „H“ („Hetzer“) und „U“ („Unfähigkeit“). Natürlich sind auch Kombinationen möglich.

Den Verdacht auf eine Kombination von W und großer U legt nahe, was bei Netzpolitik.org berichtet wird:

Gewerbliche Anbieter im Netz, wie Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren, sollen künftig für die Verbreitung von Presseerzeugnissen (wie Zeitungsartikel) im Internet ein Entgelt an die Verlage zahlen.

Nach meinem Verständnis: Die Verlage wollen Geld von Google, weil Google den Verlagen über seine News-Suche Besucher zuführt. Ist das nicht schizophren? Und die schwarz-gelben Mövenpicker setzen das brav um. Immerhin:

Die private Nutzung von Presseerzeugnissen im Internet wird nicht vergütungspflichtig, normale User werden also nicht betroffen sein. In der gewerblichen Wirtschaft bleiben das Lesen am Bildschirm, das Speichern und der Ausdruck von Presseerzeugnissen kostenfrei.

Alles andere hätte man auch als schwerdummen Harakiri bezeichnen müssen. Wobei man sich die Frage erlauben muss, wann dieses Leistungsschutzrecht auf die normale Bevölkerung im Sinne einer allgemeinen Abgabe ausgeweitet werden soll / kann?