Never bite the hand that feeds

Die Terroristen haben Zeit und nutzen die Mechanismen
der Demokratie für sich. Vielmehr: Sie nutzen die niederen Instinkte der
Mächtigen, die die Bestätigung ihrer Macht wie Süchtige immer wieder erneuern
müssen, immer wieder einen Schuss aus der Spritze brauchen.

Die Terroristen wissen genau: Ein Anschlag im Halbjahr reicht; es muss nicht
einmal etwas passieren und die Verantwortlichen werden in ihrem Sinne agieren,
sind Butter in Osamas warmen Händen. Für ein paar Wählerstimmen, für eine
Handvoll Schlagzeilen, für ein kleines bisschen Machtgefühl werden Kerle wie
Schäuble auch den letzten Rest Demokratie verschenken. Die Kosten dafür sind
lediglich ein paar Autobomben und ein entbehrliches Grüppchen weniger Männer.

Um ein System zu stürzen, braucht man keine Atomwaffen, das hat uns der
Mauerfall gelehrt. Die Terroristen haben einen neuen Weg gefunden: Die Eitelkeit
der Ministerkaste. Und je mehr Zeit sie sich lassen, je langsamer sie über ihre
unfreiwilligen Gehilfen das Gift der Gewohnheit in die Köpfe der Menschen
träufeln, umso weniger selbstverständlich und vertraut wird uns die persönliche
Freiheit werden.

Am Ende wird es eine Win-Win-Situation. Nicht die Scharia wird hier
herrschen. Nur Angst. Unfreiheit. Der Leviathan. Die Terroristen füttern ihn.
Und unsere Innenminister fressen ihnen aus der Hand. Für ein paar jämmerliche Schlagzeilen, für ihre Machtgeilheit verkaufen sie unsere Freiheit.

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