Der Held zieht durch

Verfolge immer noch den Helden der Steine, der ja zuletzt erneut von Lego abgemahnt wurde, weil er Steine von Konkurrenzprodukten – analog zu Tempo für Taschentücher aller Art – als „Lego“ bezeichnete. Sogar die FAZ berichtete mehrmals. Lego forderte man ihn mit anwaltlicher Drohgebärde auf, eine von Lego bestimmte Auswahl an Videos zu löschen, was Thomas Panke dann auch brav tat.

Lego hat allerdings die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Der Held der Steine nimmt nun alle gelöschten Videos noch einmal auf. Diesmal sieht man jedoch im Hintergrund Konkurrenzprodukte im Regal, geschmückt mit hellen Post-Its und der Aufschrift „Kein Lego“ oder „Kein Lego-Special“. Darüber hinaus vergleicht Panke auch gerne direkt das Lego- und das jeweilige Konkurrenzprodukt – und wenn man sich seinen Vergleich zwischen dem Ferrari-Modell von Lego und von Cada anschaut, dann versteht man, warum Lego die Videos so gerne aus dem Netz gehabt hätte. Im Vergleich mit dem Cada-Produkt wirkt der Lego-Ferrari wie überteuerter Billigschrott. Auch die anderen (neueren) Legoprodukte bekommen ordentlich ihr Fett weg, wobei Panke jederzeit sachlich begründen kann, warum das neue Lego schlicht schlecht ist.

Die neuen Videos erreichen binnen weniger Tage unfassbare Viewzahlen und wenn man anschaut, welchen Output Thomas Panke hat, dann sollte sich die Lego-Marketingabteilung so langsam fragen, warum sie sich ihren größten Influencer zum Feind gemacht hat. In meiner Gitarrenbubble läuft das anders – da bekommt jeder Hansel ein [neues Produkt] zum Testen und natürlich wird dann auch fleißig kostenlose Werbung gemacht. Youtubt mal nach „Quad Cortex“…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.