Volkspizza

Wenn es mal wieder so weit ist, dass man gar nicht so viel essen kann, wie man kotzen möchte, dann hilft nur das.

4 Gedanken zu “Volkspizza

  1. Einst schrieb Viktor Klemperer:

    20. April 1933: Wieder eine neue Festgelegenheit, ein neuer Volksfeiertag: Hitlers Geburtstag. „Volk“ wird jetzt beim Reden und Schreiben so oft verwandt wie Salz beim Essen, an alles gibt man eine Prise Volk: Volksfest, Volksgenosse, Volksgemeinschaft, volksnah, volksfremd, volksentstammt…

    Aus dem Tagebuch des ersten Tages, Seite 45

  2. Daran musste ich auch schon öfter denken, aber ich scheue hier den Vergleich mit dem Nationalsozialismus. Wenn wir aber jemals „Volk“ wieder wie selbstverständlich adjektivisch verwenden, wird’s Zeit, sich etwas einfallen zu lassen…

  3. Ich mußte erst mal im netz recherchieren, es gibt sie tatsächlich. BILD hatte schon zusammen mit atu den Volks-Reifen fürs Auto angepriesen. BILD macht auf diese Weise den Begriff des Volkes wieder hoffähig.
    Man fragt sich, wo wollen die hin damit?
    Was auf jeden Fall zutrifft, das ist die Volksverdummung.

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