Brände. Nuhr. MRT.

Verfolgt man gerade die Nachrichten, dann brennt es gerade nahezu überall. Das Affenhaus im Krefelder Zoo, in Remscheid eine Zoohandlung, eine Tankstelle in Rheda-Wiedenbrück, im Schwarzwald brennt ein Drei-Sterne-Lokal, in Bad Lippspringe gar eine Therme. Ganz zu schweigen von den üblichen Schornstein- , Müllcontainer- und Wohnungsbränden. Ist das immer so gewesen, dass nach Silvester gleich die halbe Republik abbrennt? Von Australien mal ganz zu schweigen. Oder hat sich etwas bei den Versicherungspolicen zum neuen Jahr geändert?

Habe die Empfehlung bekommen, mir einen komödiantische Darbietung von Dieter Nuhr anzuschauen und bin nun hin- und hergerissen zwischen „den Vollpfosten gebe ich mir nicht 🤢“ und „schaue es dir an und vernichte ihn 😈“. Ich bin ja kein großer Nuhr-Fan.

Habe heute zum ersten (und hoffentlich letzen) Mal eine MRT mitgemacht. Das war ein wenig eine Pleiten, Pech und Pannen-Premiere, aber zumindest das Ergebnis ist versöhnlich, denn es wurde nichts gefunden. Das ist irgendwie auch doof, weil man ja nichts gegen Nichts unternehmen kann. Pech war, dass ausgerechnet heute eines der beiden MRT-Geräte ausfiel und ich darum plötzlich eine Stunde zum Bummeln in der Stadt zur Verfügung hatte. Wie ich später erfuhr, bauen diese Dinger wohl so krasse Magnetfelder auf, dass ein Tisch dagegenkrachte und sich von da an nicht mehr wegbewegen ließ. Das Abschalten des Magneten scheint auch keine Lösung zu sein, weil sich dann wohl sehr teures Helium verflüchtigt. Wie auch immer: Meine Wartezeit verlängerte sich.

Als ich dann an der Reihe war und mich fragte, wie meine Klaustrophobie auf die Röhre reagieren würde, informierte man mich, dass es in der Röhre laut werden würde und ich darum Kopfhörer aufbekäme. Die würden dann auch etwas Radio spielen. Ich ließ mich also brav festschnallen, mir einen Notfallknopf in die Hand drücken und die Kopfhörer aufsetzen. Die Damen verschwanden schnell aus dem Raum und ich wartete auf die Musik. Die kam aber leider nicht. So lauschte ich dem Röhren, Brummen und Summen des MRT. Wendet man es positiv, dann klang es wie eine experimentelle Freejazz-Variante eines Rammstein-Konzerts. Als die Prozedur nach zwanzig Minuten vorbei war, fuhr ich auf der Pritsche wieder aus der Röhre heraus, wobei die im Arm befindliche Infusion für das Kontrastmittel herausgerissen wurde, weil der Schlauch sich an einem unbeweglichen Teil verhakt hatte. Ich hatte mir das immer schlimmer vorgestellt, wenn so eine Infusion herausgerissen wird. Aber wie gesagt: Das Ergebnis zählt: Auf den Aufnahmen ist alles bestens.

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