Tja, das kommt davon, wenn man Blogbeiträge nicht im Backend schreibt, sondern per Obsidian. Darum nun ein bisschen Nachklapp aus den letzten Wochen. Zuvor aber etwas Aktuelles:
Masters Of The Universe
Gestern „Masters Of The Universe“ im Kino geschaut. Ich ahnte, was mich erwarten würde, aber sorry Leute, He-Man war ein wichtiger Bestandteil meiner Kindheit. Andere löhnen 500€ für eine Pokemon-Karte, ich gucke mir im Kino Muskel-Barbaren an. Die Rezensionen verweisen meist treffend auf die Schwächen des Film: kein konsistentes Universum, der Held hat keine ordentliche Backgroundstory, alles wirkt etwas willkürlich zusammengestellt – all das trifft zu. Und trotzdem war es nettes Popcornkino mit tollen CGI-Effekten und natürlich viel Reminiszenz für alte He-Man-Fans. Dem alten Film mit Dolph Lundgren fehlte es ja an Eternia – das wurde im aktuellen Film angemessen nachgeliefert. Für eine Trilogie oder ähnliches wird es wohl nicht reichen, aber zumindest ein Sequel wurde dann doch angedeutet…
Electric Callboy for ESC!
Habe ganz den ESC vergessen, wie konnte ich! Hier also noch einmal ein kurzer Recap zum Eurovision Song Contest. Dieses Jahr war es einer der besseren ESCs mit vielen starken Songs. Der deutsche Beitrag rangierte zu Recht unter ferner Liefen – langweilig und vorhersehbar. Das Minimalziel (besser als Großbritannien) wurde aber erreicht! Der Sieger Bulgarien war bei mir auch weit oben auf der Liste; sehr abwechslungsreich mit seinen quasi alle 15 Sekunden wechselnden Parts, mit ausreichend Drall zur Jugend und zur ESC-eigenen Verrücktheit. Die größte Enttäuschung kam aus Serbien: Mein warmes Prog-Metal-Herz erkaltete recht zügig. Den Österreichern hatte ich mehr gegönnt, die Eurodancenummer hat mich irgendwie doch erreicht.
Habe irgendwo im Netz aufgeschnappt, dass man aus Deutschland endlich einmal ordentliche Bands schicken sollte und dabei wurden Electric Callboy vorgeschlagen. Ich approve. Die sind ja wie gemacht für den ESC.
Umzug
Umzüge sind in meinem zarten Alter (noch knapp U50!) ja auch nicht mehr das, was sie früher einmal waren. Erst recht, wenn sie aus dem dritten Stock in den vierten Stock stattfinden sollen – die vielen Treppen, die vielen Treppen. Muss jedoch sagen, dass sich das regelmäßige Krafttraining offensichtlich auszahlt und die elenden und meiner Meinung nach unnötig vielen Kniebeugen ihre Berechtigung haben: Weder wurden mir im Laufe des Tages die Beine schwer, noch hatte ich Muskelkater oder sonst ein Zipperlein – und ich habe mich auch wirklich nicht vor irgendwas gedrückt. Das wäre beim Umzug der eigenen Tochter wohl auch unangemessen. Also Leute, auf zum Sport!
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