Lose-lose mit Spiegel+. Sweeping.

Spiegel+

Der Spiegel hat seinen Webauftritt redesignt und ich bin erst einmal positiv angetan. Besonders mobil sieht das Ganze nun viel aufgeräumter aus. Eins werden die aber wohl nie lernen: Ich würde jetzt tatsächlich gerne einen Spiegel+-Artikel lesen, aber die einzige Möglichkeit dafür ist ein Abo!!1! Jeder Bäcker kann mir im Jahr 2019 an jeder Milchkanne einen Bon zu drucken, aber Spiegel+ ist nicht in der Lage, mir für einen einzelnen Artikel Geld abzuknöpfen? Es ist soo ermüdend… und natürlich kaufe ich kein Abo! Lose-Lose für beide Seiten.

Sweeping

Jedesmal, wenn meine Schwester zu Besuch kommt, fragt sie, ob ich „Sweeping“ beherrsche. „Sweeping“ ist eine super-fancy Gitarrentechnik, mithilfe der man in einer Affengeschwindigkeit Akkorde in Arpeggios zerlegen kann (Beispielvideo). Jeder Heavy-Metal-Gitarrist, der etwas auf sich hält, muss das können, ansonsten wird er nie die Tore Valhallas durchschreiten. Alle anderen brauchen das nicht. Ein John Mayer oder ein John Frusciante spielen gottgleich Gitarre, ohne dass sie auch nur im Ansatz sweepen, tappen oder sonstige Verrenkungen auf der Gitarre machen müssten. Sowas sage ich dann immer.

Und trotzdem. Das Leben ist zu kurz, um es nicht ausprobiert zu haben. Und so sweepe ich seit zwei Tagen simple Moll- und Dur-Arpeggios auf den drei Diskantsaiten und es geht wider Erwarten ziemlich schnell voran. Und es ist tatsächlich erstaunlich, wie schnell man seine Arpeggios gesweept hat und wie lange man mit der herkömmlichen Wechselschlagtechnik braucht. Wahnsinn, wie man seine linke Hand unterschätzt.

Nächstes Ziel: vier- und fünfsaitige Arpeggios.

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