Soziale Schwachwerke

Wenn man einen Beweis braucht, wie schwach virtuelle soziale Netzwerke sind, dann hilft einem das aktuelle Gedönse rund um die letzte Abmahnung von Marions Kochbuch.1 Tausend Leute haben den gleichen Gedanken: Kegelt das Ding von den oberen Google-Rängen, indem ihr alternative Bilder verlinkt. Tausend Leute starten daraufhin ihr eigenes Küchenbilderblog. Tausend Leute wollen verlinkt werden. Tausend andere wissen nicht, wen sie verlinken sollen. Tausendmal Energieverschwendung. Und Folki lacht sich ins Fäustchen. Mindestend tausendmal.

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2 Gedanken zu “Soziale Schwachwerke

  1. Ja, es gibt halt Leute, die machen was und es gibt andere, die motzen nur „wohldosiert“ rum, geniessen ein bisschen Aufmerksamkeit, bewirken nichts, schaffen nichts.

  2. Ach, der Herr Herold [url=http://blog.blokey.de/archives/13-07-2006-Lesekompetenz.html]schon wieder…[/url]

    Liest sich, als zitiertes Du George W. Bush vor seinem Einmarsch in den Irak. Meiner Meinung nach sollte man zunächst kommunizieren, dann machen, denn darin liegt die Stärke der „sozialen“ Netzwerke.

    Ich könnte jetzt natürlich, von diesem unglaublich wohldosiert motzenden Kommentar beflügelt, noch ein zusätzliches Küchenbilderangebot „schaffen“ und damit Großes „bewirken“:

    Nämlich, dass das angestrebte Ziel der konzentrierten Verlinkung noch weniger erreicht werden kann.

    Auch wenn wir uns beide nicht unbedingt grün sind, aber das dürfte weder in Deinem noch in meinem Interesse liegen.

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