Gibson.

Oha, das liest man als Slash-sozialisierter Gitarrist nicht gerne: „Ratingagentur Moody’s stuft Gibson herab“. Man munkelt ja schon lange von dem schlechten Qualitätsmanagement bei Gibson (was bei den hohen Preisen wirklich nicht gut ankommt); dazu der verkorkste 2015er Jahrgang mit den zu dicken Hälsen (uncool!) und Neuerungen wie einem Nullbund und den selbststimmenden Gitarren (sehr cool, meine konservativen Gitarristenkollegen dagegen …). Dazu scheint es auf dem Markt für E-Gitarren gerade – mangels Gitarrenhelden – sowieso nicht allzu gut zu laufen. Und wer 2000€ für eine Gitarre in die Hand nimmt, der guckt sich eben sehr genau um – und die zahllosen Kopien des Flaggschiffs von Gibson stehen dem Original offensichtlich in nichts nach – nur im Preis.

Halt die Ohren steif, Gibson, und verbessere dein Quali-Management! Für mich der einzige Grund, um dich bislang einen großen Bogen zu machen.

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