Musikalischer Rückblick auf das Jahr 2013

So sieht also mein Musikprofil für das vergangene Jahr aus.

Hokeyrocks’ Musikprofil

Überraschungen gibt es da nicht, obwohl Quantität natürlich nichts über die Qualität verrät. Tim Christensens „Tim Christensen & The Damn Crytals“ ist nach wie vor eines der besten Alben. Einiges auf dieser Liste hängt auch damit zusammen, dass ich manche Lieder mancher Bands per Gitarre spiele und bspw. Tommy Jaud zum Einschlafen ganz wunderbar finde.

Ein wirklicher Geheimtipp ist Anathema, auf die ich nur zufällig per Spotify gestoßen bin: Untouchable ist ganz großartig. Atmend, weit, mit schönen Stimmen.

Nach wie vor höre ich regelmäßig Nylon und komme immer mehr auf den Geschmack der Stimme von Lisa Bassenge. Mir gefällt dieses schnodderig berlinerische, das Tiefe, die kitschigen Chansons, die ich mir früher niemals angehört hätte. Von Lisa Bassenge gesungen klingt selbst Udo Jürgens nach mehr.

Die Hardrock-Fraktion bestimmen die Hellacopters und Downspirit, was wohl eher vom Anfang des Jahres herrührt. Habe gerade meine ganzen Guns ’n Roses-Noten wieder ausgebuddelt und nudele, seit ich den Vibratoblock festgeklemmt habe, brav die „Use Your Illusion“-Alben hoch- und runter (zumindest das Wichtigste daraus…). Schön 0.9er-Saiten und auf Eb gestimmt, dann fluppt’s auch wieder. Sollte mir vielleicht mal ’ne G’nR-Coverband suchen… nur für’n Spass… als SlashStradlin-Imitat über die Bühne zu hopsen, das wäre mir eh‘ zu peinlich.

Pop höre ich gefühlt recht oft, aber eben so sehr gemischt, dass er in der Künstler-Charts-Liste, mit Ausnahme von The Naked And The Famous keine Chance hat. Dabei gehört Pop mittlerweile fast schon zum Alltag.

Wenig Chancen dagegen hat Klassik, auf den Trip komme ich irgendwie gar nicht. Ich habe es nicht mal geschafft, Wagner zu hören, obwohl ich mir extra eine Playlist angelegt hatte. Aber klassischer Gesang… da gehen bei mir sofort die Rollläden runter. Aber auch instrumental hat mich Klassik das vergangene Jahr wenig gereizt. Kommt vielleicht irgendwann, wenn mir das ganze Songwriter-Zeug zum Hals rauskommt.

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