Geschwätz des Tages

So, mal wieder Zeit für einen Blogbeitrag. Mit dem Kinderwagen in Puddingtown gewesen, hinterher macht man drei Kreuze, kein Rollstuhlfahrer zu sein – von Barrierefreiheit kaum eine Spur, dafür viele nette Menschen. Auch gelernt, dass Routine ist, wenn Busfahrer nicht mehr daran denken, dass einige Fahrgäste sich aufrecht stehend in ihrem 50 km/h schnellen Gefährt aufhalten. Die fast gestürzte Omi hat beim Aussteigen ordentlich geflucht.

Zwischendurch mal wieder Gitarre gespielt. Die Hornhaut kommt langsam wieder, eine gute Chance, die „Rillen“ für die Saiten sauber zu setzen, sodass man nicht automatisch unvorteilhaft greift. Kollegin will Kollegen-Band initiieren. Nachdem sie erfahren hat, dass ich Gitarre spiele, fragt sie doch gleich, ob ich nicht auch Bass spielen könnte… nnnaaaarg… nnnjaaannneiiinnjaaa… ömpf?!? Das arme Instrument braucht dringend eine Image-Kamapagne!

Jetzt der Aufguss: Das Netzwerk Facebook  „testet […] in den USA die Möglichkeit, Nachrichten gegen eine Gebühr von 1 US-Dollar an Nutzer außerhalb des eigenen Freundeskreises zu versenden. Diese verspricht das soziale Netzwerk dann prominent im Haupteingangsordner des Empfängers zu platzieren und nicht wie üblich im Ordner „Sonstiges“ abzulegen.“ (Heise) Das ist eine nette Umschreibung für „gegen Geld umgeht Facebook gerne deine gut bedachte Sperre und jeder irre Stalker, wahnwitzige Werber oder verzweifelte Bundestagsabgeordnete kann dir gegen eine ausreichende Summe eine Nachricht schicken“. Gut, dass ich da raus bin. Viel scheint da inhaltlich eh‘ nicht los zu sein, wenn ich mir die ganzen Sinnsprüche und Glückskeks-Zitate anschaue, die meine Frau da aufs Tablet geliefert bekommt…

Langsam, aber dafür mit immer mehr Kraft, scheint das behäbige GooglePlus in Rotation zu geraten. Viele spannende Diskussionen spielen sich da ab, ein echter Blog-Killer, das kann einem alten Blogger schon das Fürchten lehren.

Ach ja, Steinmeier. Die SPD bleibt immer noch unwählbar und ich sehe da auf lange Sicht keine Chance, wie man dieser Möchtegern-Arbeiterpartei noch helfen soll, bei dem Führungspersonal. Seit der Agenda 2010 bewegen sich die… äh… „Roten“ keinen Millimeter vorwärts, es ist ein bürgerliches Trauerspiel, nur noch getoppt von FDP und Piraten. Haben die sich eigentlich aufgelöst? Nicht die FDP, die wird uns wie ein böses Malignom erhalten bleiben, sondern die Piraten? Oder diskutieren die nur noch per Liquid Democracy und haben vergessen, dass es „da draußen“™ auch noch Menschen, Wähler, Bürger gibt? Hallo, noch jemand da? Themen? Ideen? Vorschläge für Veränderung? Oder doch lieber Pöstchenkegeln?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.