Mitten ins schwarze Herz

Ich habe gedacht, Thomas Knüwer macht einen Witz. Ich habe gedacht, ab und an müsse man eben mal eine PDF-Datei herunterladen. Ich habe gelacht wie lange nicht mehr. Zum Glück machen die nur Online-Journalismus. Dieses Steintafelschleppen würde nur die Volksgesundheit ruinieren.

Apropos "ruinieren": Soll ich jetzt noch was zum Kinderkompromiss sagen oder nicht? Hmmm… wenn ich mir überlege, dass ich jeden Monat über 150€ zahle, damit meine Tochter 2 (in Worten: zwei!) Vormittage die Woche in die Kita gehen darf und die Union sich überlegt, eine "Herdprämie" einzuführen… da muss ich schon ein wenig von dem grünen Zeug wieder runterschlucken, dass mir gerade sauer hochkommt. Da wird man für seinen Einsatz mal so richtig belohnt! Die einen zahlen, damit sie arbeiten gehen können und die anderen werden bezahlt, um sich zu Hause den Arsch breit zu sitzen. Na vielen Dank auch!

Wäre Attac bei der Börse registriert, würde der Kurs heute warscheinlich ziemlich in die Höhe schnellen: Niemand anderes als mein liebster Unions-Politiker Heiner Geißler ist, laut Süddeutsche.de, den Globalisierungskritikern beigetreten. Geißler liegt der CDU ja schon immer quer im Magen. Braver Mann.

Geißler zählt man jetzt vielleicht auch zu den Linksextremen? Ich bin mir nicht sicher. Mich dagegen sicher. Ich bin gegen RFID, Kameraüberwachung, Gendatei und den ganzen Driss. Von mir aus dürfen Schläger mich unbeobachtet zusammenknüppeln und Kassiererinnen wieder tippen.

Wer nicht mehr lange tippen wird, sind allerdings die Macher von Onruhr. Gemeinsam haben sie mit den weiteren oben genannten eines: Sie schießen kilometerweit am Ziel vorbei. Außer Heiner Geißler: Der trifft ins Schwarze.

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Ein Gedanke zu “Mitten ins schwarze Herz

  1. Der einzige Grund, warum man den Geißler bei der CDU nicht rausschmeißt, ist wohl sein umfangreiches Hintergrund- und Insiderwissen über die Partie.

    Aber ansonsten einer der wenige, die dem „C“ im Parteinmamen, alle Ehre erweisen.

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