Morgens um halb zehn in Deutschland

Hokey schaltet seinen Computer ein und holt sich den zweiten Kaffee. Als er zurückkommt, ist der Computer hochgefahren und die ersten Meldungen von Thunderbird erinnern ihn daran, dass sein geschätzter Internetprovider seit gestern Schluckauf hat. Also erst einmal in Ruhe frühstücken und später weiterschauen.

Tatsächlich hat sich nach dem Frühstück der Schluckauf gelegt und eine grauenerregende Meldung auf Heise springt Hokey ins Auge: Rechteausweitung im X-Server von Xorg! Das blanke Grauen packt ihn, der heiße Kaffee gefriert in der Tasse. Der X-Server erlaubt einem Angreifer root-Rechte und ist zwingend notwendig! Der X-Server ist die Basis für die grafische Benutzerumgebung, ohne die ist Hokey aufgeschmissen! Es besteht also höchste Gefahr für seinen Computer, er spürt förmlich schon die hässlichen Krallen Wolfgang Schäubles nach seinen Daten greifen…

…als ihm einfällt, einfach mal nachzuschauen, ob es schon ein Update im Kubuntu-Repository gibt. Gibt es:

update_small

Und während die ersten Trolle das Heise-Forum besabbern, lehnt Hokey sich entspannt zurück und bereitet schon einmal seinen nächsten Blogeintrag vor, denn er wird sein System nicht neustarten müssen…

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3 Gedanken zu “Morgens um halb zehn in Deutschland

  1. Und auch ich brauchte nur auf das Knöppchen rechts oben zu warten und das Update fix einzuspielen (Ubuntu). Das unsägliche Heise-Forengetrolle kann ich mir völlig sparen, ganz zu schweigen gar von irgendwelchen Patschtag-Ankündigungen von OS-Herstellern, bei denen man nicht weiß, was sie einem noch alles ins System würgen, wenn man ungeprüft automatisch updaten lässt.

  2. Lauter Gnome-User hier!? Das wundert mich, weil ich Gnome total umständlich finde, aber vielleicht habe ich mich auch nur noch nicht richtig damit auseinandergesetzt…

    (und wartet, bis KDE 4 reif für den Desktop ist… haha… zittert, ihr Gnome…) 😉

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