Gehörn

Lange nicht mehr hier geschrieben, obwohl – nein – weil viel los war. Und nun schreibe ich hier meine ersten Sätze seit Längerem, weil ein Redakteur im Radio „Gehörn“ gesagt, aber „Gehirn“ gemeint hat. Ja, auch ich werde immer älter und weißer und männlicher…

Dabei ist doch viel Bedeutsameres passiert, die privaten Tragödien spare ich aus. Das Ganze Gewese um die US-Wahl – was hätte ich nicht alles dazu schreiben können und müssen! Die angebliche Covid-Erkrankung Trumps, das peinliche TV-Duell, die endlosen Entgleisungen und Behauptungen, die Reaktionen der Trump-Anhänger, das nicht enden wollende Sich-Entblöden der republikanischen Partei. Muss ungesagt bleiben, andere waren gewiss doppelt so fleißig wie ich.

Eddie van Halen ist im Alter von 65 Jahren gestorben, wie so viele viel zu früh und wie so viele auch an Krebs. Ein kleines Erdbeben durchruckte die Gitarrengemeinde, denn nach Jimi Hendrix wird Eddie van Halen die letzte große Disruption der E-Gitarrenkunst zugeschrieben: Das Tapping hat er, wenn nicht erfunden, so doch in der E-Gitarrenzunft zum Must-Have-Repertoire eines jeden Shredders gemacht und mit „Eruption“ ein Instumental geschrieben, das die Men von den Boys unterscheidet (Disclosure: Ich bin ein Milchbubi). Auf Songsterr, einer Tabulatur-App für Saitenquäler, dominieren aktuell die alten van Halen-Hits und auch hier im Blog war van Halen ab und an mal Thema.

Wie gesagt, Privates bleibt hier immer privat. Aber einen kleinen Trauerstein platziere ich hier dennoch:

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