Laut, gelb und orange

Es gibt diese Top-Gear-Folge, in der Jeremy Clarkson ein schwarzes Diplomatenauto aus Zeiten des Kalten Krieges präsentiert. Er fährt damit ein paar Runden durch London und macht sich einen kleinen Scherz daraus, von Zeit zu Zeit ordentlich auf die Hupe zu drücken – denn aus der unscheinbaren schwarzen Limousine erschallt daraufhin ein Mördersound: Diplomatenautos wurden mit einer besonders potenten Hupe ausgestattet, um dem besonderen Fahrgast bei Bedarf schnell Platz verschaffen zu können. So mancher Fußgänger scheint ob Clarksons Scherz auch nur knapp dem Herzinfarkt zu entgehen.

Manchmal wünsche ich mir auch eine LKW-Hupe am Fahrradlenker, wenn wahlweise „beats“-bewehrte Jugendliche und die, die es bleiben wollen, sich gehörlos auf Fahrradwegen breit machen oder mit Hörgeräten versehene Greise ihren Hündchen mal so richtig Leine lassen. Da bimmelt man sich mit so ’ner kleinen Fahrradbimmel die Finger wund. Abhilfe soll aber auch dieses Gerät verschaffen, obwohl ich damit wohl binnen kürzester Zeit den Hass des halben Parks auf mich ziehe, wenn ich das Dingen morgens um 7.00 Uhr tröten lasse.

Ansonsten gilt seit gestern für mich, dass die Warnwestensaison wieder begonnen hat. Bei dem Wetter ist man als Radler ja quasi unsichtbar.

Trage ich am Fahrrad leuchtend gelb, so wird es beim Bouldern immer oranger. Da sitzt zwar noch lange nicht alles so sicher, wie ich es gerne hätte, aber es gibt jedes Mal spürbare Fortschritte. Auch wird die Kraftausdauer immer größer, sodass ich nicht nach 2 Stunden mit langen Armen herumsitze und nur noch Stehstarts machen kann. Am sicheren Tritt muss ich trainieren, aber das lief in der letzten Session auch ganz gut. Muss auch mehr auf meine Technik achten, ich verpulvere immer noch zu viel Kraft, weil ich nicht in allen Situationen am langen Arm klettere, sondern mich hochziehe, was unnötig Kraft verschwendet.

 

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