Guttenberg sticht Westerwelle

„Der geborene Unsympath!“, sagte die Fahrerin und schüttelte verständnislos den Kopf. Sie meinte unseren Außenminister. Und unser Oberleichtmatrose gibt sich täglich alle Mühe, diesen Eindruck zu verfestigen. Nachdem er sich mit unsäglichen Aussagen zu Hartz-IV-Empfängern ins gesellschaftliche Abseits geredet hatte und zuletzt dann doch den unvermeidlichen Dämpfer von Bundekanzlerin Merkel bekommen hatte, kann der pöbelnde Guido doch nicht an sich halten: Er muss das letzte Wort haben, und wenn nicht, dann eben erst recht!

Und während der deutsche Außenminister engstirnig und mit kaltem Herzen innenpolitische Händel austrägt, tummelt sich unser zweiter Außenminister von und zu Guttenberg in olympischen Sphären und lässt tolle Fotos schießen. Schade eigentlich, dass die CSU der FDP mehr Opposition macht als die Opposition.

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