Ein bunter Strauß…

…an Eindrücken.

Mal wieder drei Einzelfälle üm Östen. Geh’n se weiter, gaffen se nich‘ so blöde, is‘ ja nix passiert.

Kollege SoWhy beömmelt sich über den ungläubigen Kardinal. Als hochrangiger Götzendiener würde ich mich allerdings auch nur mit Taufschein beerdigen lassen. In der Hoffnung, dass Petrus beim Einlass ’nen schlechten Tag hat.

Darauf sollte wohl auch Kenneth Lay hoffen, denn wer nach dem abgefeimtesten Betrugsskandal seit Jakob und Esau tatsächlich auf ein positives Gottesurteil wartet, der sollte vor Gericht lieber auf Strafmilderung wegen hochgradiger geistiger Umnachtung plädieren. Aber selbst zehn bis zwanzig Jahre Strafmilderung sollten für den alten Sack noch Knast bis in den Tod bedeuten. Victory-Zeichen anywhere?

Derweil lässt mich der Hype um Dan Brown ziemlich kalt, immerhin muss ich das "Foucaultsche Pendel" noch einmal lesen. Erstens gibt es da vermutlich noch eine Menge zu entdecken, und zweitens
habe ich beim ersten Lesen mit sechzehn nur die Hälfte verstanden.
Brown lässt Umberto Eco auch ziemlich kalt. Die fundamentale Christenheit kreischt unterdessen. Die verstehen das mit der kostenlosen Werbung einfach nicht. Jeder Kreisch bringt klingende Münze in Herrn Browns Taschen. Das lernen wir aber nie. Ich sag nur "Popetown".

"Popetown" muss übrigens irgendwo in Polen liegen. Dort schließt man extra für den Papst Schnapsläden und räumt Bildnisse nackter Frauen aus dem Blickfeld des "heiligen Vaters", schreibt die FAZ. Sogar die Tamponwerbung soll zensiert worden sein, munkelt der Boulevard. Hätte der Typ Charakter, würde er den Polen mal ordentlich Bescheid geben. Vermutlich ist ihm das aber egal und er fühlt sich bespeichelt geschmeichelt. Warum auch nicht? Wenn die so doof sind. Denkt sich Dan Brown übrigens auch.

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