De Haan.

Eine Woche in De Haan. Der Wettergott meinte es nicht soo gut mit uns. Etwas weniger regnerisch wäre auch schön gewesen. Dabei ist De Haan ein hübsches belgisches Örtchen an der Nordeeküste, gesegnet mit einem traumhaften Strand, der in heißen Sommern gewiss abertausende Badegäste anzieht. Weniger Partytouristen, eher Menschen im gesetzteren Alter, Menschen, die die Ruhe suchen und vielleicht auch Familien dürften sich dann hier tummeln.

Wetterbedingt mieden wir den Strand und begnügten uns mit der Promenade. Begeht man diese, vom Gemeindehaus aus kommend, zur linken Seite, begegnet man zwei wunderbaren jungen Damen, die mich zunächst ein wenig an die Installation „Fearless Girl“ vor der New Yorker Wallstreet erinnert haben. Natürlich sind sie nicht subversiv, offensiv und gesellschaftskritisch, aber dennoch hat besonders das kleinere der beiden Mädchen etwas Eigensinniges, wie es da auf den Schultern des größeren Mädchens sitzt, das auf einer einer Trittleiter steht, um dem Himmel so nah wie möglich zu kommen.

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Schlendert man die Promenade weiter entlang, dann findet man weitere Statuen, die das ältere der beiden Mädchen zum Motiv haben. Geht man mit offenen Augen durch den Ort, trifft man immer wieder auf diese Figur, leider ohne Nennung eines Künstlers oder eines Namens.  Einen nackten Mann gibt es aber auch – und ich vermute, dass er einen griechischen Gott verkörpert, habe aber bislang auf die Schnelle nicht herausfinden können, welcher Gott mit Vögeln dargestellt wird: Poseidon, der – statt eines Dreizacks – eine Schar Vögel trägt.

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Es hat schon ein wenig etwas von einer Schnitzeljagd, die Statuen zu suchen und ich weiß auch nicht, ob ich alle gefunden habe. Schade auch, dass das Licht meist nicht gut war.

Besonders spannend wird es aber immer dann, wenn zwei anscheinend unterschiedliche Künstler aufeinander Bezug nehmen. Da gibt es doch vor dem Gemeindehaus dieses weiße Objekt mit Mann und Frau, welches vermutlich darstellt, wie der Mann die zögernde Frau küssen möchte. Ob er das schafft (und ob die Frau überhaupt willens ist), beantwortet ein anderer Künstler auf der Promenade:

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