Zum Wegrennen.

Gestern das Video von Tim Pierce entdeckt, heute die Gitarre ausgepackt und einmal geschaut, was sich da machen lässt. Und tatsächlich: Mit den Ansagen des Maestros ließen sich die vorher für u n m ö g l i c h gehaltenen Slides am Ende recht schnell nachspielen. Zuvor hatte ich den Teil immer etwas… ähm… „frei“ improvisiert (sprich: gniedelte irgendwas, was ähnlich klingen sollte). Das tue ich nun nur noch beim letzten Teil des Solos. Auch der scheint machbar, aber ich muss erst einmal herausfinden, welche Töne der gute Tim da spielt. Allerdings kann man da mit improvisierten pentatonischen Läufen besser schummeln als beim Slide-Teil, denn bei dem fallen Abweichungen sofort als gnadenloser Dilettantismus auf. Nun muss ich noch am „Phrasing“ (Ausdruck) arbeiten, also z.B. das Vibrato verbessern und noch ein klitzekleines Bisschen das Timing besser in den Griff bekommen. Aber dafür, dass da bis gestern keine Aussicht auf Erfolg bestand, bin ich guter Dinge!

Runaway-Solo

(Einziger Wermutstropfen ist, dass mein Katana die Aufnahme verweigert hat und nun auf der Gitarrenspur auch alle anderen Spuren leise mitzuhören sind – nur leider verzerrt, was den Sound etwas hässlich macht. Leider keine Zeit für große Aufnahmesession… 🙁 )