Hokeys Blog

Isch 'abe gar kein Untertitel...

Ein Lob an den Nolte-Support

Und da stand plötzlich der Mann mit dem Paket vor der Haustür, er hätte da was abzugeben und drückt mir ein federleichtes Paket in die Hände, dessen Herkunft ich mir nun überhaupt nicht erklären konnte. Schnell das, was man heutzutage Unterschrift nennt, auf das graue Gerät gekritzelt und schnell einen Blick auf den Absender geworfen: Nolte Küchen GmbH & Co. KG!

Damit hatte ich ja nun gar nicht gerechnet. Dabei hatte alles so umständlich angefangen. Zunächst hatten wir vor einigen Wochen festgestellt, dass die Tür des Müllauszugs (so ähnlich wie dieser hier) unserer erst ein Jahr alten Küche sich langsam nach außen verzog. Kein Wunder, da man beim Öffnen ja immer ganz oben am Griff zieht. Um langfristig größere Schäden zu vermeiden schauten wir also beim Verkäufer vorbei, schilderten ihm das Problem, woraufhin der gleich eine Lösung präsentierte und versprach, die nötigen Ersatzteile kostengünstig für ca. 20€ zu besorgen.

Als wir einige Wochen später nachfragten, kratzte er sich verlegen am Kopf und gestand ein, dass er vergessen hätte, die Ersatzteile zu bestellen, aber er notierte sich gleich alles noch einmal und versprach, bald anzurufen. Als dann wieder nichts passierte meldete ich am 14.7. über die Nolte-Kontaktseite meine Not und bekam eine Auto-Antwort per Mail. Danach tat sich jedoch nichts, keine Rückmeldung zum Problem, keine Preisliste oder Ähnliches.

Bis der Paketmann nur vier Tage später klingelte. Im Paket waren die nötigen Ersatzteile, die wir binnen dreißig Minuten montiert hatten. Kostenfrei. Die Front des Müllauszuges passt jetzt wieder und wird hoffentlich noch lange halten. Und wenn nicht, weiß ich ja, an wen ich mich wenden kann.

Schaltung eingestellt, Bremsen gereinigt

Schaltung einstellen

Das Projekt „Schaltung einstellen“ habe ich mir für heute aufgespart. Meine Schaltung funktionierte nämlich nicht mehr richtig: Das hintere dritte Ritzel ließ sich gar nicht einlegen, das erste Gang wollte nur mit ordentlichem Nachdrücken am Schalthebel. Dazu ratterte es gehörig und die Gangwechsel dauerten unnötig lange, was gerade bergauf nicht immer hilfreich war.

Dank Google finden sich unzählige Anleitungen, wie man seine Schaltung richtig einstellen kann, und alle erklären im Wesentlichen das gleiche. Als sehr hilfreich habe ich diesen Beitrag in einem Fahrradforum empfunden, wie man es mit einem Fahrradbock auf die ganz schnelle und ganz einfache Tour erledigen kann, das zeigt dieses Youtube-Video. Leider habe ich aber keinen Fahrradbock, was die Arbeit sehr erschwerte. Letztlich muss man jedoch nur mit Hilfe der entsprechenden Schrauben dafür sorgen, dass die Leitröllchen exakt unter dem äußersten und innersten Ritzel stehen. Ganz perfekt habe ich es nicht hinbekommen, aber immerhin wechseln die Gänge jetzt schnell und flüssig und alle Ritzel werden angesprochen. Ein leises Rattern ist aber immer noch zu hören, da wird wohl erst eine längere Testfahrt Aufschluss geben, ob die Operation erfolgreich war.

Bremse entquietschen

Einer der Gründe, warum mein Mountainbike für ein paar Jahre in der Garage verschwand, war, dass die Bremsen in einer für meine Begriffe unverschämten Lautstärke quietschten. Es gibt kaum etwas Peinlicheres, als lediglich im Schritttempo durch die Stadt zu zuckeln, um dann mit einem Geräusch an einer Ampel zu halten, als wolle man mit einem Maserati und angezogener Handbremse einen Kavaliersstart hinlegen.

Abhilfe schafft etwas Spiritus (bloß kein Öl) auf der Felge und den Bremsbelägen, da der Abrieb wohl teilweise für das Quietschen verantwortlich ist. Mir hat’s auf jeden Fall geholfen, die Bremse quietscht nicht mehr. Andere Gründe können aber auch eine falsche Montage der Bremsen, abgefahrene Bremsbeläge oder auch anderes sein. Genauere Informationen finden sich z. B. bei Wikipedalia.

Reifendruck

Und wo ich schon einmal dabei war, habe ich noch einmal gegoogelt, wie hoch der Reifendruck sein sollte. Und tatsächlich waren meine üblichen 2,0 Bar viel zu wenig, sodass ich nun auf 3,0 Bar erhöht habe. 2,0 sind zwar in Ordnung, aber eher das untere Ende des Möglichen und eher für Fahrten bei Regen oder im Gelände geeignet. Da ich in 99,9% der Fälle auf asphaltierten Straßen fahre, erleichtert ein erhöhter Reifendruck die Fahrt.

Letztes Projekte  nun: Grundreinigung und Rostentfernung. Das mache ich natürlich nicht, bevor das Rad überhaupt fahrtauglich ist.

Flugzeugabsturz, Kette geölt

Bodenoffensive Israels im Gaza-Streifen, über der Ukraine wird eine malaysische Passagiermaschine vom Himmel geholt (und – huch – keiner kann sich erinnern, eine Rakete abgefeuert zu haben). Da nützen all die Bildung, all die Bestrebungen um Demokratie und all die Aufklärung nichts, wenn Rache, Hass und Nationalstolz aufeinandertreffen und Menschen sich gegenseitig den Garaus machen.

Da es schon wieder eine malaysische Maschine war, hatte ich heute Nachmittag kurz den Gedanken, es könne sich um gezielte Terrorakte gegen Malaysia handeln, aber so wie die Lage aktuell aussieht, war es eine fehlgeleitete Luftabwehrrakete.

Nach mindestens sechs Jahren mal wieder mein Fahrrad aufgepumpt, grob gereinigt und die Kette geölt. Morgen dann wird die Kette vom überschüssigen Fett befreit und das Fahrrad insgesamt gereinigt. Dann müsste ich nur noch herausfinden, wie ich die Gangschaltung wieder richtig einstelle, damit die Kette wieder flüssig die Ritzel wechselt und gaaanz zum Schluss müsste noch die Bremse eingestellt werden, damit sie nicht mehr so peinlich quietscht. Wenn das alles erfolgreich geklappt hat, müsste ich nur noch dafür sorgen, dass es auch straßensicher wird und dann steht einer schönen Fahrradtour nichts mehr im Wege.

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