Feb
7
2010
Hey, was soll das Herumgelese hier? Stört mich nicht bei der Arbeit… ich bin gerade dabei, reich zu werden… ich mache aus Aldi-Rohlingen Gold… beschrifte gerade eine leere CD mit rotem Stift… “Steuer… sünder… 2007 – 2008″ … und werde diese dem Angela unterjubeln… mindestens 2 Millionen müssen dabei rüberwachsen… und dann mache ich hier eh’ dicht. Könnt ihr aber auch machen, wir sehen uns dann auf den Bahamas! (Liefern die eigentlich aus?)
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Feb
1
2010
In einer Woche schmeiße ich alle Blogs, die keinen Vollfeed liefern, aus meinem Feedreader. Egal, wie lange und wie oft ich die lese, diese (…) machen mich krank. Und ich klicke ja trotzdem nicht.
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Feb
1
2010
iPad. Fantasielos, aber simpel, wie alles bei Apple: ein großes iPhone ohne Telefonfunktion. Der Computer wird im Wesentlichen auf seine Funktionen reduziert – demnächst wischen wir also mit unseren Fingern über Glasdisplays, sofern wir das nicht schon beim iPhone tun. Und so wie es aussieht, hat Springer mit seinen kostenpflichtigen Apps auf das richtige Pferd gesetzt: Wer ein solches Tablet-Schätzchen sein Eigen nennt, wird an Nachrichten und andere Informationen auf Dauer nur herankommen, wenn er die kostenpflichtige App dafür gekauft oder abonniert hat, womit all das Gejammere über die Kostenlos-Mentalität sich in Wohlgefallen auflösen wird. Es ist traurig, aber wahr: Wie auch schon bei den Musikdownloads hat Apple die Nase vorn, weil Apple etwas anbietet, anstatt zu jammern. Gleichzeitig wird der Nutzer immer mehr zum Konsumenten und kann selbst immer weniger Einfluss nehmen.
Das Ganze geht so weit, dass man bei der FAZ philosophiert, ob die Entwicklung hin zu iPhone und iPad nicht sogar eine neue “Kultur digitaler Kommunikation” einführt, bei der – losgelöst von Tastatur und Entwicklertools – ein geschlossenes System die Bahnen vorgibt, auf denen wir kreisen, um den Preis der Kreativität. Letzteres mag fraglich sein, jeoch muss ich zugestehen, dass ich einen Beitrag wie diesen niemals auf dem iPhone tippen würde. Spannend ist auch die Frage, wie die Generationen mit dem Netz umgehen werden, die unter Umständen den guten alten Desktop-Computer nur noch als Erbstück von Opas Schreibtisch kennenlernen? Wo werden die Generationen von jungen Computerspezialisten bleiben, wenn sie tagtäglich mit ihren Fingern über iPads wischen und Facebook-Neuigkeiten checken, statt Facebook zu hacken?
Oder werden die iPads einfach im Laden liegenbleiben und als Flop auf dem großen Müllhaufen der Technikgeschichte landen?
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Jan
23
2010
Ach wie schön, endlich kann ich wieder einen Artikel aus Firefox heraus schreiben – denn mit dem Sprung auf Version 3.6 scheint Firefox wieder eine schnelle Alternative zu Opera und Safari zu sein. Vorher war der Seitenaufbau bei Firefoc ja eher… hm… träge. Jetzt paddelt er nicht mehr, jetzt surft er wieder! Habe auch gestern erst die Video-”Ausleih”-Funktion bei iTunes entdeckt und gesehen, dass man da viele tolle Filme für relativ wenig Geld ausleihen kann. Finde ich gut, werde ich demnächst öfter mal nutzen – es erspart einem die Enttäuschung schon verliehener Filme in muffigen Videotheken, in die man auch die Tochter nicht gerne mitnehmen möchte. Kennt vielleicht jemand noch eine weitere Alternative?
Ein kurzer, aber unvermeidlicher Austritt in die Politik. Ich kenne da einen FDP-Wähler, der mir vor der Wahl erzählt hat, wer weiß wie wenig Lobbypartei die FDP wäre und wie toll die Wirtschaftskompetenz der Partei wäre, und mit Besserverdienern nichts am Hut hätte und… und… und nun sammele ich. Fleißig. Jedes kleine Gesetz, jede kleine Entscheidung, jede Spende, jedes Gerangel um (wirklich) freidenkendes Personal. Und wir stehen erst am Anfang.
Aber ich will keinen jammern hören, der die Mövenpick-Partei gewählt hat. Und auch die stolzen Nichtwähler sollen weiterhin brav die Zähne zusammenbeißen und das stumme Maul nur öffnen, um zu schlucken, was die gelb-schwarze Hornisse ihnen zu fressen gibt. Jetzt bekommt ihr vier Jahre eure Quittung und ich will das voll auskosten.
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Jan
17
2010
Ein kleines Spottgedicht, entnommen dem Leserbriefeteil unserer sonntäglichen als Zeitung getarnten Werbeschleuder (und gleichzeitig ein Test der Wordpress-App):

Nachtrag: Der Leserbriefschreiber wusste (hoffentlich) nicht, dass sein Leserbrief zeitgleich mit folgender Meldung das Licht der Öffentlichkeit erblicken würde:
Hotelunternehmer spendete FDP 1,1 Millionen Euro.
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Jan
12
2010
Kunden räumen eine Bank leer – nun ist sie pleite. Ich weiß nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll.
Am Abend noch sei sein Geldinstitut liquide gewesen, schäumt Bank-Eigentümer Dirk Scheringa vor Wut. Dann kamen die Sparer und räumten ihre Konten – aus Angst vor einem bevorstehenden Kollaps.
Immerhin: Das Abstimmen per pedes hilft mehr als man denkt. (via Fefe)
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Jan
11
2010
Der Spiegel in einem Teaser:
Eine 85-Jährige will den Mount Everest besteigen, Kalifornien entgeht einem Anschlag und ein Philosoph rappt über Achselschweiß: Immer mehr Werbeagenturen verbreiten Lügengeschichten, um Aufmerksamkeit zu erhaschen.
Ach? Echt?
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Jan
9
2010
Oh Gott! HILFE! Ziegengrippe, Schweinegrippe, Pferdegrippe, Quallengrippe, Shrimpsschnufpen und nun noch DAISY! Wir werden alle sterben, niemand das Jahr 2010 überleben, der Golfstrom wird versiegen, Putin Weltherrscher und Berlusconi Europakanzler. Gigantische Schneewehen werden unser weißes Grab sein, aus dem die wenigen Überlebenden unsere virenzerfressenen Körper eines Tages ausbuddeln müssen, um unsere von Krankheiten ausgezehrten Körper in tiefen, strahlungs- und virensicheren Stollen zu verfrachten, damit die Menschheit vor uns sicher ist. Wilde Eisbären werden ab nächster Woche Bruno rächen und Pinguine auf unseren Straßen dazu feiern. Kriegerdenkmäler werden vom Frost zerrissen und stattdessen Gedenktafeln für Meteorologen aufgerichtet werden. Ben Wettervogel wird unser Nationalheld sein und der Schlittenbau Deutschlands wichtigste Schlüsselindustrie. Merkel wird zur Eissäule erstarren und Leichtmatrose Westerwelle mit seinem Narrenschiff in der Nordsee für ewig eineisen – wie auch immer: Der totale Untergang droht uns heute, jetzt, in diesem Augenblick!
“Drama” ist das Stichwort einer zweitklassigen Pro-Sieben-Werbefigur für Billigtelefonie: “Drama” ist leider auch das Stichwort unserer ach so seriösen Nachrichtenvermittler. Ich muss sagen, “Drama” verliert schwer an Reiz. Und die Nachrichtenschwätzer aller Kanäle sollen doch endlich mal wieder den Ball flach halten.
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Jan
4
2010
Denn die Ziegengrippe kommt und wir werden müssen alle, alle sterben!
Muhahahahaha!
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Jan
3
2010
Es ist soweit. Die FDP wankt schon, bevor sie mit ihren Hintern die Minister-Sessel warmgepupst hat: Westerwelle ist sich in Sachen Bürgerrechte doch nicht so sicher, er will technische Neuerungen abwarten – und dann durchwinken, gell? Das kennen wir schon. Gerade jetzt, wo man nach dieser unseligen Afghanistan-Konferenz-Geschichte beim Koalitionspartner wieder ein paar Punkte sammeln muss, um nicht als absoluter Oberleichtmatrose dazustehen. Gerade die CSU hat ja recht schnell begriffen, dass man Westerwelle wie ein Handpüppchen führen kann, wenn man ihn beim Ego packt und treibt ihn mit der Rute Guttenberg vor sich her. Da wird es bald vorbei sein, mit der Bürgerrechtspartei – übrig bleiben wird die Wirtschaftslobbypartei.
Die Grünen haben Soldaten in den ersten Krieg der bundesdeutschen Geschichte geschickt und die FDP führt Nacktscanner ein. Es ist großartig, zu beobachten, wie die kleinen Parteien ihr letztes Fünkchen Profil verspielen, sobald sie den Schweiß der Macht nur riechen. Aber ohne Profil zu fahren, ist gefährlich, da ist schon mancher im nächsten Graben gelandet. Aber keine Sorge, die Hoteliers werden Westerwelle und seinesgleichen schon vom Baum kratzen.
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