Auch Du, mein Sohn Günther! (Update)

Da habe ich einfach die Backen aufgeblasen und ganz feste geprustet,
als ich gestern Stern-TV schaute. "Sie können auf unserer Homepage
vorgefertigte Unterlassungserklärungen an die Labels schicken!",
flötete sinngemäß Deutschlands liebster Schwiegersohn aller Musikindustriellen. Und tatasächlich: Man kann eine "vorbeugende Unterlassungserklärung"
auf der Stern-TV-Homepage herunterladen, abschicken und so der
Musikindustrie in den übervollen Arsch kriechen. Nicht, dass man sich damit
verdächtig machen würde, es ist auch strunzendumm! An wen soll ich denn dann noch alles so eine Erklärung schicken? Gerade als Blogger kommt man dann schnell darauf, dass man mal eben das ganze Telefonbuch anschreiben sollte.

Man müsse dann aber auch die Software vom Rechner löschen, meinte das
ähm… der Rechtsanwalt derjenigen, die hoffentlich bald am eigenen
Sacktuch nagen. Dass man über EMule, Bittorrent und Co. auch ganz
andere Dinge verteilen kann, überschlägt man für das Schafspublikum von
RTL gerne. Bin ich jetzt eigentlich schon verdächtig, weil ich einen Browser und FTP-Clients verwende?

Heise meldet heute, dass nach Radiohead nun auch Jamiroquai, Oasis und
die Nine Inch Nails überlegen, ihre Alben per Direktvertrieb unter die
Musikliebhaber zu bringen. Mahnt ab, solange Ihr Eure Anwälte noch
bezahlen könnt, Ihr Musikvertreiber. Es könnte bald mit Euch vorbei sein.

Update: Gnnnihihihi… Sargnagel neben Sargnagel…

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Ein Gedanke zu “Auch Du, mein Sohn Günther! (Update)

  1. ich habs mir auch eine zeit lang angesehen und war ein weiteres mal erstaunt wie in solchen sendungen doch immer halbwissen durch die gegend gepulvert wird. solche programme sind illegal und überhaupt musik im internet ganz fiese sache … tz

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