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Ich brauche ja nichts mehr dazu zu schreiben. Hat Quality schon erledigt, aber als ich über diese Pressemitteilung der GVU stolperte, wurde ich doch ein wenig stutzig. Nur ein kleines Sätzchen zur den eigenen beschlagnahmten Servern? In diesem Riesentext? Und da liest man dann:

 

Zur Verifizierung der Informationen die die GVU an die Behörden gegeben hat wurde auch in der GVU-Zentrale in Hamburg ermittelt.

 

Irgendwie liest sich das in der Presse ganz anders. Die Süddeutsche schreibt zwar, dass die Staatsanwaltschaft die GVU nicht als Beschuldigte, sondern als "Dritte" durchsucht habe, aber dennoch:

 

Wie weit sie dabei ging, das ist nun eine der Fragen, mit der sich die
Staatsanwaltschaft Ellwangen beschäftigt. Zu klären gelte es, so ihr
Sprecher Knopp, ob für alle Werke, die auf GVU-Servern angeboten
wurden, eine entsprechende Vereinbarung mit den Rechte-Inhabern
bestand, oder wenn nicht, ob die GVU dafür Sorge getragen habe, dass
solche Werke dann schleunigst wieder gelöscht wurden. „Bei diesen
Ermittlungen stehen wir aber noch am Anfang“, sagt Knopp.

 

Ich frage mich jetzt: Ist es verboten von GVU-Servern zu ziehen, wenn die GVU dafür die Rechte an den Werken hatte? Oder hat die GVU das Copyright verletzt?

In the frontline of copyright abuse?

 

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