Isch 'abe gar kein Untertitel...

„Einkauf Aktuell“ zurück in den Briefkasten!

Bei meiner Suche nach einer effektiven Methode, den Analog-Spam der deutschen Post, das unnötig umweltbelastende Werbeblättchen „Einkauf Aktuell“, dauerhaft loszuwerden, bin ich auf eine zwar langfristig wenig effektive, aber dafür durchaus das erhitzte Gemüt erleichternde Methode gestoßen:

Trotz Aufkleber ›Keine Werbung‹ auf meinem Briefkasten erhalte ich laufend mit der Tagespost die Broschüre ›Einkauf aktuell‹ von der Deutschen Post – in Plastik eingeschweißt. Wenn ich ökologisch richtig entsorge, muss ich jedes einzelne Exemplar von der Plastikhülle befreien und das Papier in den Papiermüll, die Plastikhülle in den Plastikmüll geben. Dies ist ausgenommen lästig. Deshalb werfe ich diese Werbung in den offiziellen Briefkasten der Deutschen Post zurück, frage mich aber, ob das der richtige Weg ist. (SZ-Magazin)

Klingt gut.

25 Kommentare

  1. ben gunn

    ich mach das immer für das ganze haus… extrem befriedigend 🙂

  2. Batti

    Gute Idee, dafür würde ich glatt auch am Postkasten halten 🙂 *fg*

  3. Thomas

    So verfahre ich immer mit diesem umweltschädigenden Werbemüll der Deutschen Post AG (ich sammele allerdings immer mehrere Pakete und fülle dann einen Postkasten, damit die Post auf ihre Kosten fachgerecht entsorgen kann und Papier und Folie trennt. Zudem gibt es ein rechtskräftiges Urteil, dass es der Post strafbewährt verbietet unverlangt Werbung zuzustellen (LG Lüneburg, November 2011). Einfach per Mail bei der Deutschen Post AG widersprechen – ein Aufkleber am Briefkasten ist nicht notwendig. Die Post muss dafür sorgen, dass niemand den Werbemüll zugestellt bekommt, der ihn nicht wünscht.

  4. Stefan

    ich mach´s auch so. Immer schön rein in den nächsten gelben Briefkasten. UND: dieses Vorgehen bitte weiterempfehlen!
    Wenn die irgendwann mal 9/10 zurück bekommen, stellen die diesen Mist von selbst ein!

  5. Fluse

    Wunderbare Idee!
    Ich mache das auch schon seit Monaten.
    Aber die Dinger hören nicht auf 🙁

    • Hokey

      Man kann die auch gut als Zunder für den Anzündkamin benutzen. Oder – wenn man’s brauchen kann – als Grundmaterial für Pappmaché. Kann ich beruflich bedingt gut brauchen.

  6. Susistainability

    Werde ich direkt auch umsetzen 🙂 TOP

  7. Liese

    Es wäre so cool, wenn das mehr Leute täten… dann würde die Post vielleicht wirklich mal drüber nachdenken, diesen Werbeterror einzustellen und die Ressourcen zu schonen…
    Jeden Samstag ärgere ich mich über diesen Mist und werfe den Stapel des ganzen Hauses in den Briefkasten zurück.

  8. Julia

    Prima Idee! Werde ich ab jetzt auch machen 🙂

    • Peider

      Manchmal werden die Heftchen in die Briefkästen verteilt, meistens aber auf den Boden im Hausflur geschmissen. Immer viel mehr Heftchen als Wohnungen. 15 Wohnungen und bis zu 40 Heftchen. Ab damit in den gelben Briefkasten.

  9. Peider

    In unseren Hausflur werden Freitags meist 25 bis 30 dieser Einkaufsheftchen auf den Boden geschmissen, manchmal auch mehr, bei nur 15 Wohneinheiten. Der Briefträger will das Zeug loswerden, ist dock klar. Das komplette Zeug fliegt sofort in den nächsten Briefkasten. Fertig und aus die Maus.

  10. Hohenheim

    Die Idee mit „zurück in den gelben Kasten“ führen wir seit Monaten durch. Endlich erfolgreich – so dachten wir. Wochenlang kam nichts mehr – heute wieder drin. Am Sonntag! Also nicht vom Briefzusteller verteilt, sondern ein anderer Verteiler. Auch ist nun nicht mehr deutlich ersichtlich wer der Absender dieses Plasikmülls ist. Trotzdem: Zurück in den gelben Kasten.
    Wenn wir das weiterhin massenhaft betreiben, hört es hoffentlich irgendwann auf, denn die Mehrkosten, die die Deutsche Post hat diesen Sondermüll zu entsorgen, dürften enorm sein.

  11. heinz

    am besten noch extra mit der karre zum postkasten fahren…
    was spricht gegen einen aufkleber?
    muss man wirklich kein raketenwissenschaftler für sein um einen aufkleber anzubringen der auch mehrere jahre hält.
    und wenn man den sonstigen dreck der so verteilt wird gerne bekommen mag kann man auch einfach „kein einkauf aktuell“ draufkleben oder keine werbung und kostenlosten zeitungen oder beliebige kombinationen.
    es kommt ja auch nicht immer der gleiche zusteller.
    und das die post selber eine liste führt an die sich auch jede aushilfe hält ist wunschdenken.
    aber haut die ruhig weiter in die „gelbe tonne“ so bekommt man die zeit auf dieser kugel auch rum xD
    und die mehrkosten sind alles andere als enorm xD

  12. Roland

    „RETURN TO SENDER, ADRESS UNKNOWN …“
    Elvis Presley (1935-1977) wußte schon, was zu tun ist, wenn Post nicht zustellbar ist.

  13. Runkel,Uschi

    Gute Idee:zurück in den nächsten gelben Briefkasten!!!! Das mach ich ab sofort auch und werde ALLE Nachbarn dazu ermutigen!,

    • Ra

      Sehr gut, das wirkt sofort gegen Frist und bereitet jedes Wochenende Freude.

  14. KSG

    Eine gute Idee, ich mache das jetzt auch. Zusätzlich schreibe ich die Läden an, die ihre Beilagen in den Folien haben und teile ihnen mit, dass ich sie möglichst meide, solange sie da mitmachen. Das sind in unserer Region (Siebengebirge) Penny und real.
    Ich schaue im Grunde gerne in Werbeprospekte, aber die Platikfolie ist absolut unnötig. Das Angebot gehört abgeschafft!
    KSG

  15. Martin

    Super, mache ich seit nun zwei Wochen auch so. Ab in den gelben Briefkasten!!
    Und das auch noch mit viel Freude.
    🙂
    Und, warum soll ich mir mit einem Aufkleber ( keine Werbung ) meinen Hauseingang
    verschandeln!?

  16. Rolli10

    Die Ermunterung zum Mitmachen kann man gut auch lokal verbreiten (z.B. über nebenan.de) – nur die Masse der Rücksendungen wird Eindruck machen. Hausflur-Verschandelung mit Aufklebern oder langwierige Prozeß-Führung haben bisher nichts gebracht – den Aufwand kann man sich sparen!

  17. Rolli11

    Die Antwort auf die massenhafte Zwangsvermüllung der Republik:
    Rücksendung an Absender via gelber Briefkasten.
    76% = rd 17.000.000 der Haushalte wollen den Misch-Müll nicht; wenn nur jeder zweite Haushalt den Müll zurücksendete, würde die Deutsche Post den Spuk sofort beenden müssen.

  18. Ernst Lubitsch

    Was ist denn nun aus der groß angekündigten Klage gegen die Post geworden? Offenbar nichts!
    Wo kann man sich denn in eine Liste eintragen, um sich der Klage, so sie denn überhaupt noch kommen soll, anzuschließen?
    Ich habe den dumpfen Eindruck, daß aus der großen Ankündigung nichts geworden ist.
    Könnte es sein, daß es da im Vorfeld einen Vergleich mit der Post gegeben hat? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
    Die Leute hängen sich an der Plastikfolie auf, mich nervt die Werbung generell. Die ist nun einmal wettbewerbswdrig und man muß sich dagegen wehren können.

  19. Ra

    Das Gesetz, mit nicht adressierter Werbung die deutschen Hausflure und Briefkästen zumüllen und die Bewohner zur Entsorgung des Mischmülls zwingen zu dürfen, muß dringend geändert werden. Die konsequente Rücksendung halte ich immer noch für die „passende Antwort“ solange, bis die Rechtslage geändert wird.

  20. Fluse

    Ich habe versucht, die Person anzuschreiben, die diese Klage eingereicht hat. Habe niemals eine Antwort erhalten.
    Komische Sache.
    Ich schmeiße weiterhin in den gelben Kasten zurück.
    Und hoffe, dass noch viel mehr das tun.
    DAS zum Thema Nachhaltigkeit und Ressourcen-Sparen usw.

  21. Jannika

    Der Post ist herzlich egal, wenn ihr das macht. Die meisten Briefkästen werden von den Zusteller geleert, die sich dann um die Entsorgung kümmern müssen. Oder wahlweise die Mitarbeiter im Sortierzentrum. Zwischen dem ganzen anderen Müll, den Menschen in Briefkästen entsorgen, fällt das da gar nicht auf.
    Was so schwer daran sein soll, einen Aufkleber auf seinen Briefkasten zu kleben, erschließt sich mir nicht. Soll doch der Zusteller lieber zusätzlich noch ne Liste auswendig lernen, bei wem er alles nichts einwerfen darf? Na klasse.
    Zumal einfach nicht zustellen auch keine Option ist, da man sich bei der Post rechtfertigen muss wenn zu viele übrig bleiben und sich durchaus viele Menschen beschweren, wenn sie das Zeug NICHT bekommen haben.

    Mit der Aktion geht man bestenfalls denen auf die Nerven, die am wenigsten dafür können und sich selbst am meisten darüber freuen würden, wenn es Einkauf aktuell nicht mehr geben würde. Glückwunsch.

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