Games.

Lese gerade einen begeisterten Artikel zu dem Ego-Shooter „Apex Legends“ und stelle einmal mehr fest, dass ich völlig raus bin aus dem Game-Business. Ich habe weder Fortnite noch PUBG gespielt und einmal nur ganz kurz bei dem eher unbekannten „Totally Unknown Battleground“ reingeschaut. Eigentlich bin ich ja schon raus, seit die MMORPGS groß wurden und das ist schon lange her, zumindest für die Computer-Zeitrechnung.

Spiele, in denen man für Gegenstände echte Geld bezahlen muss, sind mir fremd. Mittlerweile ignoriere ich sogar weitgehend Spiele, die mit dem Zusatz „In-App-Käufe“ versehen sind, weil mich meist die Werbung tödlich nervt und die Preise für In-App-Käufe dermaßen gesalzen sind, dass ich lange der Überzeugung war, dass das der Markt schnell regeln müsse.

Doch nichts regelte der Markt. Nach wie vor verlangen Free-To-Play-Spiele horrende Summen für lächerliche virtuelle Sammelkarten, Zufallsboxen oder Gegenstände. Und wie mir gestern von mehreren Seiten versichert wurde, sind jüngere Menschen als ich auch gerne bereit, Unsummen in solche Spiele zu investieren. Und nicht nur die: „Früher hatte man Zeit zum Spielen und kein Geld; heute hat man keine Zeit mehr, aber das Geld, um Spiele zu beschleunigen.“ Auch die ältere Generation scheint das In-Game-Bezahlen attraktiv zu spielen.

Ich bin noch nicht so weit. Mit Civilization 6 auf dem iPad bin ich schwer zufrieden. Einmal bezahlt, endloser Spielspaß. Erst gestern das Remaster von „Sternenschweif“ heruntergeladen (eher aus nostalgischen Gründen, habe ich das gerne gespielt!) – und alleine damit könnte man Wochen verbringen, während man massenweise kostenlose Gegenstände sammeln kann.

Aber wer weiß: Vielleicht packt mich ja irgendwann auch das Free-To-Play-Fieber?

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