Sturm. Glyk. Steam-Stream.

Sturm.

Was für ein unangenehmer, eiskalter Sturm. Schon zwei Tage weht hier ein eiskaltes Lüftchen durch die Puddingstadt, dass man seine alten Fenster völlig neu kennenlernt. Heizung auf, einmummeln und warme Bassmusik hören.

Glyk.

Letztens war Kinga Glyk in Herford oder Detmold und ich ärgere mich, dass ich nicht hingegangen bin, denn die Musik der Bassistin gefällt mir sehr gut und so sieht es auch der Rezensent der FAZ. Schön unaufdringlich und ohne das übliche aufdringliche Bass-Genudel. Schön auch, dass mal eine Frau am Bass steht, wo doch die gitarrenlastige Musik sowieso sehr männerdominiert ist.

Steam-Streaming.

Habe am Freitag einen ausrangierten Gaming-PC vermacht bekommen und diesen wieder eingerichtet und auf Touren gebracht. Eine alte ATI R9-280x, ein i7-Prozessor und massenweise RAM waren dem Vorbesitzer nicht mehr gut genug und jetzt steht das gute Stück bei mir herum, reichlich ausgebremst durch eine alte HDD-Festplatte. Aber Spiele spielen kann man dennoch ganz gut – und sogar auf dem 1920×1080 Fernseher in voller Auflösung und mit allem grafischen Schnickschnack. Da ist Dreamfall Chapters schon beeindruckend schön und es ruckelt gar kein kleines Bisschen.

Das Beste aber ist: Dank der Steam-Streaming-Möglichkeit können alle Spiele auch an andere Computer im Heimnetzwerk gestreamt werden. Der „große“ Rechner übernimmt das Rechnen, schickt einen Videostream an die überforderten Macs von anno Dunnemal und diese fungieren nur als Eingabekonsolen. Und das klappt mit nahezu keiner Latenz! Wie auch immer die das schaffen, aber das ist schon beeindruckend! Manchmal hat man ein paar Artefakte auf dem Bildschirm des Clients, weil diese hier nur per WLAN angebunden sind, aber das stört nicht besonders. Der Server muss per LAN angebunden sein, um eine maximale und störungsfreie Durchsatzrate garantieren zu können.

Was mir noch fehlt, sind zwei Gehäuselüfter, die vorne und hinten ein wenig aushelfen, denn die Grafikkarte kommt bei geschlossenem Gehäuse auf 89 Grad Celsius, was wohl angeblich noch in Ordnung, mir aber doch ein wenig heiß ist.

 

Ein Gedanke zu “Sturm. Glyk. Steam-Stream.

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